Wer nur nach einer Speicherkarte für sein Smartphone, PDA oder Netbook sucht, muss sich ziemlich verloren vorkommen. Lange Reihen mit Kärtchen in Blisterpackung findet der Kunde meist ohne sachkundige Beratung vor. Worauf kommt es bei der richtigen Speicherkarte an?
Weit verbreitet sind die sogenannten SD-Karten und ihre Abkömmlinge wie SDHC oder auch die in Handys / Smartphones und PDA oft zu findende Micro SDHC.
Doch mit dem Kartentyp ist es nicht getan. Bei SDHC-Karten zum Beispiel wird in drei Geschwindigkeitsklassen unterschieden: Class 2, Class 4 und Class 6. Diese Klassifizierungen garantieren jeweils eine Mindestdatentransferrate von zwei, vier oder sechs Megabyte pro Sekunde.
Eine schnellere Karte als eine mit Class 2 braucht nur, wer mit der Kamera im Smartphone Videos aufnimmt.
Gedanken sollten Sie sich auch über die maximale Kapazität der Speicherkarte machen, die das installierte Betriebssystem unterstützt. Soll es eine Karte ab vier GB Speichervolumen sein, ist der Blick in die Bedienungsanleitung vor dem Kauf ratsam.
SDHC sind aktuell mit bis zu 32 GB Speicher erhältlich. Speicherkarten können auch kaputt oder verloren gehen, daher empfieht es sich lieber zwei kleinere und preisgünstigere zu kaufen.
SDXC etwa steht für Extended Capacity und ist sozusagen die nächste Generation von SD-Karten. Der Standard sieht Speicherkarten mit Kapazitäten zwischen 32 GB und 2 Terabyte sowie Transferraten von bis zu 300 MB pro Sekunde vor.
Die Preise für Speicherkarten sind rasant gefallen. Ein GB gibt es heute schon für rund fünf Euro. Über den Preis allein lässt sich im Wettbewerb somit nicht mehr viel erreichen, deshalb werben die Hersteller mit den Garantiezeiten. Für viele Karten sind es fünf, teilweise garantieren die Hersteller die Gebrauchsfähigkeit für zehn oder sogar 30 Jahre. Ob der Hersteller oder der Vertreiber bei OEM-Produkten dann noch existiert, ist sehr fraglich.
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