Erfahrungsbericht Werkzeuge Tools fuer Android I

Nachdem ich mich schon eine Weile mit dem mobilen Internet und Android OS als Anwender beschäftige, möchte ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht einiger meiner Anwendungen aus dem Google Android Market veröffentlichen. Anfänglich wurden zum Ausprobieren viele Tools zusätzlich zur Werksauslieferung installiert, ausprobiert und teilweise wieder deinstalliert. Langsam kristallisierte sich eine Grundmenge heraus, die ich in meinem Erfahrungsbericht kurz kommentieren möchte. Besprechen möchte ich zuerst Werkzeuge (Tools), um die notwendigen Systemeinstellungen, Programme, Icons und deren Beschriftungen sinnvoll verwalten zu können.

Mit dem Apps. „Quick Settings“ kann man übersichtlich die zur Verfügung stehenden Datenverbindungen Wi-Fi, GPS, Bluetooth und die Verbindung zum UMTS-Provider in einem Bildschirm aktivieren bzw. zu deaktivieren. Weiterhin zeigt es den freien Speicher des Handys und der SD-Karte an. Als weitere Funktionen kann das Volumen der verschiedenen möglichen Signaltöne bei unterschiedlichen Ereignissen individuell in der Lautstärke reguliert werden.

Ganz nützlich ist die Anwendung „Volume Control“, die die Einstellung des Klingeltons für das Telefon auf einem konstanten Wert hält, unabhängig von Hardware Lautstärkeregler (min. – max.) am Smartphone.

Ein wichtiges Apps. ist der „Apps. Organizer“. Dieser ermöglicht es die installierten sinnverwandten Apps. in Gruppen (Labels), vergleichbar mit körperlichen Aktenordnern und Themen, zu sortieren. Man kann vorgewählte Label-Namen nutzen, aber auch eigene Label-Namen kreieren und Icons zuordnen. Ohne diese nützliche Anwendung wird es auf dem Homescreen bei vielen installierten Apps. sonst sehr unübersichtlich. Manche Apps.-Namen sind nicht gerade sprechend!

Zur schnellen und unkomplizierten Deinstallation von Apps. nutze ich den „Quick Uninstaller“, ein kleines und feines Programm, das alle auf dem mobile Device installierten Programme anzeigt. Mit einer Berührung des Icons wird die Anwendung deinstalliert.

Mit dem Apps. „ASTRO“ kann man u.a. ein Backup seiner installierten Apps. von Zeit zu Zeit vom ROM des Smartphone auf die im Gerät verfügbare SD-Micro-Karte durchführen. Ansonsten werden übliche Datei-Manager Funktionen angeboten.

Die Anwendung „NetCounter“ ist ein Datenverbrauchs-Zähler für GSM-Verbindungen und W-LAN. Das ist ganz nützlich, gerade bei den heute noch üblichen unechten Flatrates der Datentarife. Die gelisteten Verbrauchswerte sind natürlich je nach Nutzung des mobilen Internets sehr individuell.

 

Ein sehr griffiger „Taschenrechner“ mit großen virtuellen Tasten ergänzt den Werkzeugkasten.

Nicht unterschlagen möchte ich „Bubble“ eine nette Spielerei, denn so habe ich immer meine Wasserwaage dabei.

Um die Aktualisierung über den Market automatisch durchführen zu können, hat sich der Aufruf der Apps. „aTrackDog“ mehrmals die Woche sehr gut bewährt. So kann meine seine ungezählten Programme sehr gut und einfach auf die aktuelle Versionsnummer umstellen. Das Herunterladen und anschließende Installieren auf dem Mobile geht in einem Prozessablauf.

Auffällig ist für mich, dass die Android Apps. einem sehr starken Versionswechsel unterliegen. Dieser Umstand verdeutlicht, dass es sich noch um ein junges Betriebssystem und dessen Anwendungen handelt, die permanent weiter entwickelt werden.

Ab und zu lassen sich Anwendungen nicht mehr bedienen. In diesem Fall hilft die Apps. „Close everything“, um eine oder alle laufenden Prozesse für die Programme zu schließen.

Was mir bei den System-Werkzeugen aktuell fehlt, sind

  1. Ein Equalizer speziell für die Benutzung des Smartphones in Verbindung mit einem Kopfhörer,
  2. Eine Anwendung mit der ich alle installierten Geräusche und die jeweils eingestellte Lautstärke über den Lautsprecher in Form eines Testes kontrollieren kann,
  3. Weiterhin suche ich ein Backup aller aktuellen System- und Programmeinstellungen, um diese auf ein anderes Android Smartphone zu kopieren und
  4. Eine permanente Übersicht über geöffnete Programme auf dem Homescreen, wo ich quasi „on the fly“ von einer gestarteten Anwendung zur Anderen schnell springen kann. Das sollte ähnlich funktionieren wie das Blättern in einem Fotoalbum.

Wenn es noch bessere Anwendungen zu den oben erwähnten oder Anregungen gibt, würde ich mich über Vorschläge freuen.

In der nächsten Folge werde ich über Anwendungen zum Thema Verkehr berichten.


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