In der letzten Folge meines Erfahrungsberichtes habe ich das Thema Verkehr erwähnt. Nach einigen Tests sind wenige Android Anwendungen in diesem Themenkreis übrig geblieben.
Nachdem ich als Autofahrer mit mobilen Navigationsgeräten wie von den Firmen TomTom bzw. Garmin Erfahrungen gesammelt habe, ist es nur logisch, dass Smartphone und Navigationsgeräte zu einem Gerät zusammen wachsen. Eine zusätzliche Hardware für eine Navigationsgerät Neuanschaffung ist damit überflüssig. Man denke da nur an die unverschämten Preise der Automobilhersteller für Einbaugeräte und Updates des Kartenmaterials mittels DVD. Bei externen Geräten sind die Kartenkosten oft teurer als die Geräte selbst.
Das Android App. „CoPilot“ für knapp 30 Euro aus dem Android-Market macht TomTom, Garmin oder Einbaugeräte völlig überflüssig. Der Vorteil bei dieser Software ist, dass ich während der Nutzung keine Verbindung in das mobile Internet benötige. Alles Notwendige, wie Anwendung und Kartenmaterial sind auf der micro-SD-Karte des Smartphones gespeichert. Der Chip für die GPS-Ortung ist in die Hardware des Handy integriert. Ich kann verschiedene Modi für das Routing in der Anwendung “CoPilot” wählen wie zu Fuß, Fahrrad, Motorrad, Auto oder Wohnmobil. Viele andere Einstellungen entsprechen den üblichen handelsüblichen Navisystemen. In der Grundausrüstung sind Karten von Deutschland, Österreich und Schweiz (Dach) mit dabei. Andere Karten kann man sehr preisgünstig hinzu kaufen. Aus meiner Sicht eine unverzichtbare Software für Navigation auf dem Android Smartphone, bedienerfreundlich und sehr preiswert.
Alle nachfolgend vorgestellten Softwareprodukte verlangen neben dem Einschalten der GPS-Erkennung der Hardware, um exakte Daten über das mobile Internet zu liefern, die Verbindung in das mobile Internet über UMTS oder WLAN.
Zur online Anzeige von Verkehrsstaus nutze ich die App. „TrafficDroyd“ und „Verkehrsinformation Mobil“ aus dem Android Market. Beide Anwendungen zeigen die aktuell über das mobile Internet verfügbaren und in einer Datenbank registrierten Verkehrsstaus und Verkehrssperrungen an. Bei “TrafficDroyd“ kann man nach Ländern und Bundesländern selektieren, bei „Verkehrsinformation Mobil“ nur nach Bundesländern. Bei „Verkehrsinformation Mobil“ ist es möglich, nach Autobahnnummern oder Bundesstraßen zu selektieren. In beiden Anwendungen werden die Verkehrsstaus oder Sperrungen sehr übersichtlich angezeigt. Leider kann man noch nicht selbst Staus melden in denen man steht. Welche für mich die bessere Anwendung für Verkehrsinformationen ist, habe ich noch nicht entschieden und möchte noch ein wenig testen.
Die Anzeige von Radar-Blitzern bei der Android App. „CoPilot“ ist kostenpflichtig, daher habe ich zum Test „RadAlert“ installiert.
Auch diese App. “RadAlert” funktioniert abhängig von der GPS-Ortung und zeigt eine Liste der Radar-Blitzer bzw. diese auf einer Google-Maps-Karte. Interessant ist, dass man online selbst gefundene Blitzer in die Datenbank melden bzw. bestätigen kann. Dieses Konzept erlaubt es neben festen Blitzern auch mobile Blitzer anzeigen zu lassen, sofern sie aktuell in der Datenbank geführt werden. Das mehrmals jährliche Herunterladen von aktualisierten Blitzer-Datendateien ist mit diesem Programmkonzept hinfällig!
Diese beschriebenen Anwendungen zeigen sehr deutlich, was mit einem modernen Smartphone / Handy neben dem Telefonieren und SMS heute möglich ist. Android bietet dem Nutzer eine Menge Freiheiten.
In der nächsten Folge werde ich über eine Anwendung zum Thema eBook berichten.
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