Durch das Internet sieht der US-Medienexperte Norman Pearlstine (US-Medienkonzern Bloomberg) in der Zukunft wenig Hoffnung für gedruckte Zeitungen. Ein Grund sind die ins Internet abgewanderten Anzeigen. Damit entfällt das Geschäftsmodell für Zeitungen und das Internet ist aktueller und kostengünstiger für die Veröffentlichung durch den Wegfall der Druckkosten, Versandkosten und Händlermarge.
Deutschland werde dem amerikanischen Trend folgen, prophezeite Pearlstine, der viele Jahre Chefredakteur des US-Nachrichtenmagazins ‘Time’ und zuvor in leitender Funktion beim ‘Wall Street Journal’ war.
Optimistischer zeigte sich der US-Medienexperte für Zeitschriften, weil diese meist spezielle Nischenmärkte bedienten und nicht so stark von Werbung abhängig seien. Neue Technologien wie etwa die dünnen und flexiblen Tablet-Computer und „mobile Computing“ werden die Verlagerung von Zeitschriften-Inhalten ins Internet beschleunigen.
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