Falschmeldungen kein Spaß

Im Internet liegen Dichtung und Wahrheit oft nur einen Mausklick voneinander entfernt. Neben seriösen Meldungen finden auch Falschmeldungen, Späße oder Verunglimpfungen den Weg ins Web. Diese können den Ruf von Personen oder Unternehmen schädigen oder gar ruinieren. Das Web 2.0 und damit die Plattformen von Twitter, YouTube, Facebook und Co. sind dabei Werkzeuge für die Autoren. Ob die Täter aus Dummheit, Fahrlässigkeit oder Vorsatz handeln, lässt sich wohl nicht klären.

Solch ein „Spaß“ hatte 2009 die US-Pizzakette Domino’s fast in den Ruin getrieben. Das Video zeigte zwei Mitarbeiter bei unappetitlichen Spielen mit Pizzazutaten. Die Folge es wurden wesentlich weniger Pizza bestellt. Ein anderer Fall war ein Hersteller von Fahrradschlössern. Dieser bekam ähnliche Probleme, als im Internet eine Anleitung zum Öffnen seiner Produkte mit zwei Büroklammern auftauchten. Auch Johannes B. Kerner war letztes Jahr von einem Twitter Fake betroffen.

Es nutzt nichts, nachher zu behaupten: Es war alles ein Streich.


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