Smartphone mit Bot

In Spanien wurde von Vodafone mindestens ein Android-Smartphone HTC Magic verkauft. Auf der Speicherkarte war der Bot Mariposa installiert.

Laut Bericht startete zumindest der Mariposa-Bot nach dem Anschluss des Gerätes an den PC über USB automatisch und versuchte, weitere PCs über das Netzwerk zu finden und zu infizieren. Zudem nahm der Bot Kontakt mit einem Server auf. Vermutlich war es ein Server, der auch nach der kürzlichen Zerschlagung des Mariposa-Botnetzes noch erreichbar war.

In einer Stellungnahme betonte Vodafone Deutschland, dass es sich um einen Einzelfall handelt, der in Spanien auftrat. Offensichtlich wurde das Gerät von einem Kunden manipuliert, der den Karton mit dem HTC Magic mit einem gefälschten Siegel wieder verschlossen und in Umlauf gebracht hat.

Auch dieses Beispiel zeigt wieder einmal, dass es dringend erforderlich ist, für Android-Smartphones Software für eine Firewall und gegen Viren, Würmer, Trojaner und Malsoftware Erkennungssoftware zu bekommen. Je mehr von den mobilen Geräten in Umlauf sind, desto interessanter ist es für Kriminelle Angriffe zu starten.

Nachtrag 17.03.2010: Offensichtlich gibt es ein einen Mariposa Bot auf einem Smartphone bei Vodafone.

Nachtrag 22.03.2010: Heise berichtet, dass auf 3.000 Speicherkarten von Vodafone in Spanien der Mariposa-Virus gefunden wurde.


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