Das Internet ist in den meisten Orten Afrikas, an denen es keine beständige Stromzufuhr oder Telefonleitungen gibt, das Kommunikationsmedium überhaupt. Trotz der bestehenden digitalen Gräben, vor allem zwischen ländlichen und städtischen Gebieten, spielt die Internet-basierte Kommunikation und Informationsverbreitung eine zunehmend wichtige Rolle.
Öffentliche Zugänge, zum Beispiel in Internetcafés, spielen in den meisten afrikanischen Städten eine zentrale Rolle. Zudem werden internationale Bestrebungen, Afrika an internationale Glasfasernetzwerke anzuschließen, in den nächsten Jahren zu einer Kostensenkung und Verbreitung von schnellen, günstigeren Internetanschlüssen beitragen. Afrikas Internetwachstumsrate liegt laut Angaben der International Telecommunications Union (ITU) mit 30 Prozent mehr als 13 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt.
Aufgrund der unvergleichbar rasanten Verbreitung von Mobilfunk wird auch mobile Internetnutzung immer bedeutsamer. Während der Ausbau von Festnetzanschlüssen mit einem Wachstum von 2,4 Prozent stagniert, war die Wachstumsrate von Mobilfunknutzern 47 Prozent. Es war die stärkste Wachstumsrate weltweit. Es gibt ca. 246 Millionen Mobilfunkkunden in Afrika, mehr als ein Viertel der gesamten Bevölkerung.
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