Behindert Apple den Wettbewerb?

Laut einem Bericht des Wall Street Journals diskutieren das US Justizministerium und die für Wettbewerb sowie Verbraucherschutz in den USA zuständige Federal Trade Commission darüber, welche der beiden Einrichtungen mögliche Wettbewerbsbehinderungen untersuchen soll.

Apples hat vor Kurzem geänderte restriktive Lizenzbedingungen für Apple Entwickler heraus gegeben, die bei amerikanischen Kartellbehörden Unbehagen ausgelöst haben. Auslöser seien Beschwerden von Apple-Konkurrenten gewesen, die sich auf zwei Aspekte der neuen Lizenzbestimmungen beziehen.

Zum einen dürfen Programme für Apples Mobilgeräte iPhone, iPad und iPod touch aktuell nur noch direkt in den Programmiersprachen Objective-C, C, C++ und Javascript geschrieben werden. Ausgeschlossen ist unter anderem Flash-Code (Adobe) und .Net-Code (Microsoft), der in eine der erlaubten Sprachen umgewandelt wird. Die Wiederverwendbarkeit von bestehendem Software Code wird hier möglicherweise verletzt.

Zusätzlich verbietet Apple die Übertragung bestimmter technischer Daten. Das erschwert es Werbeagenturen, gezielt Anzeigen zu erstellen und zu platzieren. Apple will damit seiner iAd Anzeige Plattform einen Vorteil gegenüber Werbeagenturen verschaffen.


Das könnte Sie auch interessieren:

  1. Sicherheitslücke im Flash Player für Android
  2. Mitarbeiter bekommen Android Smartphone geschenkt
  3. Sicherheitslücken in Apple Produkten
  4. Warum gönnt Microsoft Apple nicht den Erfolg?
  5. Flash-Player auch auf dem Tablet-PC
  6. Mitfahrbörse Angebote auf Smartphone
  7. Beschränkungen für Werbung in Apple iOS Apps
  8. iPone Apps wieder mit Adobe Flash
  9. Adobe Reader X für Android
  10. Adobe Flash 10.1

Ein Kommentar

  1. Pingback: Michael Held