Apps greifen Daten ab

Sicherheitsexperten des US-Anbieters Lookout kommen zum Ergebnis, dass zahlreiche Anwendungen (Apps) für Android Smartphones oder Apples iPhone sensible Daten an Dritte senden.

Jeweils ein Drittel der untersuchten Anwendungen beider Plattformen hatten Zugriff auf ortsbezogene Daten. 14 Prozent der iPhone-Apps hatten Zugriff auf Kontaktdaten und immerhin 8 Prozent der untersuchten Android Programme.

Fast 50% der untersuchten Android Apps beinhaltete Programmcode der für Werbezwecke oder konnte zur Analyse des Nutzungsverhaltens eingesetzt werden kann. Beim iPhone waren es immerhin 25%.

So hat eine App (Jackeey Wallpaper), die millionenfach aus dem Android-Market heruntergeladen wurde, persönliche Daten an unbekannte Dritte gesendet. Die harmlos aussehende Wallpaper App hatte Informationen über den Handybesitzer und wenn auf dem Smartphone gespeichert, das Passwort an einen in China registrierten Server gesendet.

Die Betreiber der App-Stores versuchen der Verbreitung solcher Apps zu verhindern. Sie wurde auch Apple immer wieder ausgetrickst.

Auch Googles Android Market wird kontrolliert. Im Zweifelsfall kann Google missliebige Apps auch vom Smartphone löschen.


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