Wo liegt das Problem bei älteren Menschen? Ab einem bestimmten Lebensalter nimmt bei den meisten Menschen die Sehleistung in der Nähe ab. Handys zum Telefonieren hatten bisher kleine Displays und kleine Tasten, so dass eine Bedienung ohne Nahsichtbrille nicht möglich ist.
Bei der Produktion von speziellen Seniorenhandys mit großen Tasten und größeren Bildschirmen hält sich die Industrie sehr zurück. Die Dinger sehen aus meiner Sicht dadurch unförmig aus und erinnern an die „Knochen“ Modelle Mitte der 90er Jahre. Ein anderes Aussehen bei dieser speziellen Handygattung im Gegensatz zu modern „gestylte“ Geräten ist damit vorgegeben.
Bei modernen Smartphones fiel die physische Zehnertastatur weg und der Bildschirm wurde bei gleichen Geräteabmessungen größer, da die Tastatur durch die virtuelle Tastatur im Bildschirm substituiert wurde.
Für ältere Menschen, die dennoch nicht auf ein Smartphone verzichten wollen, dürfte ein Smartphone mit einem Display ab ca. 4 Zoll Bildschirmdiagonale sinnvoll sein. Es sollte mit wenigen Anwendungen (Apps) für die nutzende Person konfiguriert werden. Eine gründliche persönliche Einweisung in das Gerät ist notwendig. Auch die Funktion Multitouch (stufenlose Vergrößerung der Ansicht) ist sehr hilfreich.
Wenn die Nutzerführung ähnlich übersichtlich und einfach ist wie beim Apple iPad, können Senioren auch gut auf ein spezielles Seniorenhandy verzichten.
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