Notebook als Desktop Ersatz

Es ist wieder soweit. Der Desktop PC benötigt immer länger zum Starten. Danach geht es im Browser und anderen Programmen nur sehr langsam zur Sache. Der Lüfter läuft dauernd und der PC wird sehr warm.

Auch so gute Reinigungsprogramme wie XP Clean helfen nicht. Der PC braucht Ersatz, da die Prozessorleistung einfach nicht mehr ausreichend ist. In letzter Zeit wurden die Programme immer fetter und benötigen mehr Ressourcen.

Da ich keinen Desktop Rechner mehr möchte, denn als mobiler Mensch möchte ich auch an verschiedenen Orten arbeiten, kommt nur ein Notebook in Frage. Zur mobilen Nutzung des mobilen Internets sollte man sich einen UMTS-Stick für den Anschluss an eine USB-Schnittstelle gönnen.

Was kauft man also zur Zeit? Zuerst sollte man sich über die Größe des Bildschirms (Display) im klaren werden. Um das Gerät auch mobil nutzen zu können, finde ich einen 15 Zoll Bildschirm ausreichend. Das mobile Multimediagerät in den Abmessungen passt mit diesen Abmessungen auch in einen Rucksack. Leider spiegeln alle Displays sehr stark und sind in direkter Sonneneinstrahlung schlecht ablesbar. Leider sind die Tastaturen momentan überwiegend schwarz mit teilweise sehr dünner grauer Beschriftung und lassen sich nicht optimal ablesen.

Nun kommen wir zum Prozessor. Mit einem Intel Prozessor, einem aktuellen i3, i5 oder i7 Mehrkern Prozessor macht man sicher nichts falsch. Der i3 ist aktuell Standard, der i5 wegen der Leistungsreserven sinnvoll, der i7 momentan aus meiner Sicht noch zu teuer. Bei der Prozessorleistung sollte man nicht sparen, denn das Notebook sollte schon die nächsten 5 Jahre in Dienst sein.

Eine Festplatte mit 500 GB sollte bei dem enormen Datenwachstum (Filme, Videos, Bilder etc.) im Gerät eingebaut sein. Natürlich darf ein Blu-ray Disc™ Laufwerk für die Anfertigung von DVD und das Abspielen von Kinofilmen nicht fehlen.

 

Ein digitaler HDMI Ausgang für den Anschluss eines externen LCD-Monitors ist ein muss als Desktop Ersatz.

Die diversen vorhandenen USB-Geräte schließt man am besten über einen separaten USB-Hub mit eigener Stromversorgung an das Notebook an.

Wer keinen Audio-Verstärker an den Kopfhörerausgang anschließen möchte, sollte auf die Qualität der eingebauten Lautsprecher achten.

Das beschriebene Notebook ist aktuell in einer Preisregion zwischen 650 Euro bis 999 Euro von verschiedenen Herstellern zu beziehen. Bei der Auswahl sollte noch auf die Verarbeitungsqualität des Gehäuses inklusive Tastatur geachtet werden. Das Mainboard ist qualitativ eigentlich nicht zu beurteilen.

Wenn man sich für ein Gerät entschieden hat, gekauft, es zu Hause auf seine Bedürfnisse konfiguriert hat und es 14 Tage zufrieden stellend läuft, hat man Glück gehabt. Es wird bestimmt länger halten.

Egal welche Wahl man trifft, die meisten Notebooks werden in China gefertigt. Die Produktionszyklen für die Geräte betragen ca. sechs Monate, dann kommt das nächste Modell auf den Markt.

Gleiche Geräte werden auch unter verschiedenen Marken verkauft, zum Beispiel Acer und Packard Bell.


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