Nach fünf Jahren und täglichem Betrieb eines Dell Notebooks war es den aktuellen Anforderungen nicht mehr gewachsen und musste ersetzt werden. Der Nachfolger sollte leicht sein und mit einer Bildschirmdiagonalen von 15 Zoll auch noch mobil nutzbar sein.
In den letzten Monaten sind die Anforderungen an die Hardware wieder einmal enorm gestiegen, denn alles Bereinigungen des Notebook PCs, zum Beispiel mit XP Clean, half nichts mehr. Die Zeiten für das Booten und das Arbeiten mit den Programmen wurde immer unerträglicher und ein Ausfall der Festplatte machte den Ersatz durch ein aktuelles Modell notwendig.
Nachdem ich Windows Vista überspringen konnte, kam nun ein Notebook mit Windows 7 in Betracht, um auch mit der handelsüblichen Peripherie über den USB-Bus kompatibel zu sein.
Wegen der Leistungsanforderungen sollte ein aktueller Intel® Core™ i5 Prozessor an Board sein, 4GB Speicher, eine ordentliche Grafikkarte und 500 GB Festplatte.
Wegen des Preis- und Leistungsverhältnisses entschied ich mich „leider“ für Acer Aspire 5741G Hardware.
Nun ging der Frust erst richtig los. Nach der Installation von Standard Open Source Software und dem Entschlacken des Acer Notebooks von mitgelieferter Gratis-Software ging der Ärger bereits los.
Das Notebook mit Win 7 „crashte“ ein bis fünf mal täglich. Völlig unvorbereitet erschienen bunte Streifen auf dem Bildschirm und das war es. Manchmal ließ sich das Acer Notebook auch nicht mehr starten, Accu und Netzteil musste für die Wiederbelebung entfernt werden. Von „richtigen“ Windows Bluescreen war nichts zu sehen! Alle verfügbaren Updates von MS Win 7 wurden installiert.
Nach sehr umständlichen und langwierigen Eingaben meiner Probleme in die Webseite vom Acer Support habe ich dann eine Reparaturnummer bekommen und das Gerät auf meine Kosten an Acer Support geschickt. Nach wenigen Tagen kam das Gerät mittels UPS zurück. Es waren laut Beschreibung Motherboard und CPU getauscht worden.
Wie im vorletzten Absatz bereits beschrieben, hat sich an den beschriebenen Problemen nichts geändert! Ich kam mir vor wie zu Zeiten von Windows 95, da damals immer wieder völlig unbegründete Abstürze üblich waren. Das Notebook habe ich dann wieder zurückgegeben und gegen einen Packard Bell gegen Aufpreis eingetauscht.
Zu Hause stellte ich dann schnell fest, dass das Packard Bell Notebook Easynote TJ75 nichts anderes ist, als die schon bekannte Acer Hardware in feinerer Verpackung.
Das Packard Bell Notebook „crashte“ nun anfänglich täglich einmal, vor der Rückgabe dreimal täglich. Völlig unvorbereitet erschienen bunte Rechtecke auf dem Bildschirm und das war es. Das Packard Bell Notebook startete dann immer wieder von selbst. Von „richtigen“ Win 7 Bluescreens auch hier nichts zu sehen! Weiterhin verschlechterte sich die Schrift am Bildschirm und bildete farbige Schatten, was wohl auf ein Problem der ATI Grafikarte zurück zuführen ist.
Von meinen Problemen unterrichtete ich den Packhard Bell Support, der deckungsgleich mit dem Acer Support ist und die gleichen unfreundlichen Formulare benutzt. Das Ausfüllen kostete sehr viel Zeit, da die Eingaben immer wieder elektronische Eingabeprüfungen erforderten, die teilweise für den Eingeber wenig plausibel waren. Mir wurde auf meine Meldung in einer E-Mail mitgeteilt, dass ein Problem vorliegt. Auf die E-Mail konnte man natürlich dem Support nicht antworten. Nun bekam ich noch nicht einmal eine Reparaturnummer und hätte alle Daten wiederum eingeben müssen, um das defekte Notebook an den Service einschicken zu können, denn ohne Reparaturnummer geht bei Acer nichts!
Das Notebook habe ich dann auch wieder gegen Kaufpreiserstattung zurück gegeben. Dem Fachverkäufer war angeblich nicht bekannt, dass Packard Bell eine Marke von Acer ist und damit die gleiche Hardware verbaut wird.
Das könnte Sie auch interessieren:
