Die unendliche traurige Geschichte des WeTab geht weiter. Es war zu erwarten, dass das WebTab bei seinem Start hinsichtlich der Software nicht ausgereift ist.
Das per Fingerbewegung gesteuerte Hinein- und Hinauszoomen in Bilder oder Webseiten funktioniere nicht, berichten Nutzer im Forum von Neofonie. Ebenso ruckelt die Wiedergabe von HD-Videos auf YouTube.
Der Neofonie App-Store ist nur eingeschränkt nutzbar, denn es sind nur eine Handvoll Gratis-Apps verfügbar. Bezahlfunktionen sind noch nicht implementiert.
Wer kauft denn so ein unfertiges Produkt mit einer wenig homogenen Umgebung? Der Media Markt preist das Produkt an mit dem Slogan “DER ALLESKÖNNER” und das zu einem Preis 569 Euro!
Nachtrag vom 05.10.2010: Der Geschäftsführer vom WeTab Vertreiber Neofonie, Helmut Hoffer von Ankershoffen, ist als Geschäftsführer zurück getreten. Er gab den Posten auf, da er und seine Frau Lobeshymnen über das WeTab bei Amazon als Rezensionen einstellte.
Nachtrag vom 12.10.2010: Gruner + Jahr (u.a. Stern) plant vorerst keine Software zur Darstellung von Magazinen auf dem WeTab.
Nachtrag vom 1&.11.2010: Das Berliner Unternehmen Neofonie GmbH teilte in einer Pressemitteilung mit, dass das Joint Venture mit der 4tiitoo AG, aus dem das Tablet WeTab hervorgegangen ist, beendet wurde.
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