Glaubt man den Gerüchten im Internet, plant Apple mit der nächsten Generation des iPhone die eigenen Kunden und Provider bzw. Netzbetreiber noch mehr zu gängeln.
In dem neuen Gerät soll die SIM-Karte fest eingebaut sein. Diese lässt sich dann, analog eines BIOS-Chips, von extern mit Software bestücken und ermöglicht so die nachträgliche Konfiguration und Änderung von Netzprovider und Telefon- und Datentarif. So kann Apple Einfluss auf das Netz und Tarif nehmen, in dem das iPhone benutzt werden darf.
Wenn ein Provider nicht mit Apple einen entsprechenden Vertriebs-Vertrag hat, hat der Provider bzw. Netzbetreiber Pech gehabt. Er kann so weder ein Smartphone noch einen Telefon- und Datentarif verkaufen.
Apple hat dann noch mehr Kontrolle über die Verwendung des iPhones und möglicherweise wird den Providern bzw. Netzbetreibern durch die fest eingebaute SIM-Karte auch ein Teil des Umsatzes und Gewinns durch notwendige Provisionszahlungen an Apple entzogen.
Ein Horror Szenario, zumindest aus Sicht der Netzbetreiber und Kunden. Apple kann mit dieser „technischen Innovation“ in das Kerngeschäft der Netzbetreiber und Provider einzugreifen.
Der heutige Aktienkurs steht auf 224,44 Euro.
Nachtrag vom 23.11.2010: Nach einem Bericht der «Sunday Telegraph» hat Apple in Cupertino die Pläne wegen Protesten der Netzbetrieber mittlerweile begraben.
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