Entwicklung mobiles Internet im Auto

Der mobile Zugang zu E-Mails, Musik und Informationen aus dem Internet in Neuwagen wird kommen. Auch soll die Autoelektronik den Zustand des Fahrzeugs, zum Beispiel Inhalte des Fehlerspeichers, automatisch an die Werkstatt übermitteln.

Bereits heute bietet Peugeot drahtlosen Internetzugang für bis zu vier elektronische komponenten wie Smartphone, Tablet-PC, Notebook oder Spielkonsolen an. Das gleiche Produkt verkaufen auch Ford und BMW. Die Geräte können während der Fahrt nur von den Beifahrern genutzt werden, vom Fahrer nur im Stand des Fahrzeuges. Eine zukünftige Lösung für eine unfallfreie Handhabung bei der Bedienung darf nicht vom eigentlichen Fahren ablenken.

Oberklassenhersteller und Konzerne aus den Branchen Telekommunikation und Informationstechnik arbeiten an einer offenen Applikationsplattform zur Ankopplung weiterer Geräte zur Verwendung im Fahrzeug. Eine weitergehende Vernetzung bedeutet, dass Entwicklungen wie Internetradio oder soziale Kommunikationsplattformen zusätzlich in den mobilen Infromationssystemen enthalten sein werden.

Eine weitere Stufe in der Internetanbindung des Fahrzeugs wird ein offenes Betriebssystem und die Nutzung von IT-Infrastrukturen aus dem Netz heraus (Cloud-Computing) sein. Die dafür als Voraussetzung notwendigen Internetempfänger, die vermutlich nach und nach in den meisten PKW oder LKW Einzug vorhanden sein werden, nutzen dann den LTE-Standard, eine Weiterentwicklung von UMTS.

Im Extremfall kann die Vernetzung zukünftig auch persönlich unangenehm werden, denn in den Niederlanden wird derzeit getestet, ob man Temposünder auch mittels eingeschaltetem GPS überführen kann. Blitzgeräte kann man noch als aufmerksamer Fahrer am Straßenrand entdecken …


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