Datenträger für Notebooks Solid-State-Disk (SSD) statt Festplatte

Quelle: Samsung


Herkömmliche Festplatten mit den Abmessungen 3,5 Zoll und 2,5 Zoll beherrschen noch den Markt und sind preiswerte Datenspeicher für große Datenmengen. Zwischenzeitlich werden bereits 2,5 Zoll Festplattenlaufwerke (HDD) für Notebooks mit einer Kapazität von Brutto 1000 GB angeboten.

 

Diese Festplatten mit beweglichen Teilen, drehende Magnetscheiben und Schreib-Lese-Kopf sind empfindlich für Erschütterungen und verbrauchen zusätzlichen Strom zum Antrieb der Mechanik. Da auch bei Notebooks an allen Stellen der Stromverbrauch eingeschränkt werden muss, sind herkömmliche Festplatten (HDD) mittelfristig Auslaufmodelle.

Sie werden durch sogenannte Solid-State-Disk (SSD) ersetzt werden. Da SSD keine Mechanik mehr haben, gibt es keine Geräusche des Laufwerkes und die Zugriffsgeschwindigkeit auf die einzelnen Datenspeicher sind schneller. Nicht zuletzt der fehlende Motor sorgt für sparsameren Stromverbrauch.

Diese aufgeführten Faktoren prädestinieren die SSD für den Einsatz in tragbaren Rechnern. Die Daten werden in Flashspeicher geschrieben. Diese Speichertechnik ist ohne bewegliche Teile wesentlich robuster als Festplatten, deutlich schneller im Datenzugriff. Diese Speichertechnik kennen wir bereits von den USB-Sticks, in denen Flashspeicher integriert sind.

Sold-State-Disks sind kompatibel zu mechanischen Festplatten und lassen sich problemlos als Ersatz einbauen. Auf dem Markt gibt es gegen entsprechendes Geld Bausätze zum Umrüsten. Die rechteckige Gehäusegröße ist so groß wie Festplatten im 2,5-Zoll-Format für Notebooks.

Erfreulicherweise erkennt Windows 7 bereits Solid-State-Disks. Windows-Funktionen wie Defragmentierung, Prefetch und Superfetch dienen bei Festplatten zum Beschleunigen des Zugriffs. Bei SSDs sind diese Funktionen überflüssig und können deaktiviert werden.

Nachteilig sind aktuell noch die hohen Preise pro GigaByte im Verhältnis zu einer herkömmlichen Festplatte und die niedrigere Speicherkapazität. Hersteller von teuren Notebooks und Tablet-PC bauen immer öfter Solid-State-Disks in ihre mobilen Geräte ein.

Nachtrag vom 15.12.2010: Von Toshiba ist jetzt eine Solid State Drive (SSD) mit 400 GByte Speicherkapazität im Handel.


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