Vorschläge zur Verbesserung der Computer

Technik soll uns helfen, das Leben einfacher, angenehmer zu gestalten und uns Zeit zu schenken. Wenn ich zurück schaue, habe ich da meine Zweifel, denn es klafft zunehmend ein Missverhältnis zwischen effektiver Nutzung eines Computers, dem Aufwand für die Konfiguration, Wartung und Pflege. Eigentlich ist der normale Mensch bei der Handhabung eines Computers, ob Desktop, Notebook oder Netbook zum Beispiel mit Windows als Betriebssystem völlig überfordert und der Stress nimmt zu. Möglicherweise sind das Gründe, warum viel zu wenig ältere Menschen Computer nutzen. Besser dran sind die Nutzer eines Smartphones mit Android oder Apple iOS. Das zeigt auch der grandiose Erfolg des Tablet-PCs iPad.

Warum dauert das Booten eines Computers so lange? Firmware sollte schlank sein und wirklich beim Start nur das nötigste an Betriebssystemsoftware aus einem Festspeicher laden. Anwendungssoftware hat beim Booten nichts verloren.

Vorschläge zur Verbesserung Desktop, Notebook, Table-PC und Smartphone

Es ist für mich nicht einzusehen, dass der Schutz vor Viren, Trojanern, Schadsoftware und sonstigen Gemeinheiten im Betriebssystem nicht integriert ist. Sicherheit muss Sache des Betriebssystems und nicht von konkurrierenden Sicherheitsfirmen und deren Software sein, die durch zusätzliche Jahresabos viel Geld kostet.

Das Software nie fertig ist, habe ich schon seit Microsoft DOS kennen gelernt. Warum müssen neue Funktionen geschaffen werden, die die wenigsten benötigen und den Hersteller Firmen ein guter Grund für die Herausgabe einer neuen Version sind, um uns Geld aus der Tasche zu ziehen. Jedoch scheinen vermehrt Fehler und Lücken in der aus Komponenten zusammen gestellten Software vorhanden zu sein, denn anders kann ich mir die massenhaften Updates in kurzer Zeit nicht erklären. Nutzen Sie mal einen Computer 14 Tage nicht und schalten ihn dann wieder ein. Eine wahre Flut von Updates werden herunter geladen und installiert. Sinnvoll wäre doch ein Tableau, auf der ich in einer Gegenüberstellung aktuell erkennen kann, welche Software ist auf dem Computer installiert ist, in welcher Version und welche neuen Versionen im Netz verfügbar sind. So kann ich zum Beispiel einmal in der Woche kontrolliert das gesamte System mit Betriebssystem und Anwendersoftware auf den aktuellen Stand bringen.

Software ist schnell installiert. Bis ein Computer nach meinen Ansprüchen richtig konfiguriert ist und halbwegs das tut, was ich möchte, muss man dazu mindestens einen Arbeitstag veranschlagen. Wehe, wenn ich einen zweiten Computer genau so wie den ersten mit Anwendungssoftware, Plug-Ins und Konfiguration einrichten möchte, dann fängt der ganze Frust für den Privatanwender wieder von vorne an.

Bei den Formaten herrscht immer offener Zickenkrieg. Apple will nicht, dass ich YouTube Videos anschaue, Microsoft will mir das Format für Office diktieren, so dass Menschen mit älteren Versionen meine Dokumente nicht lesen können. Es gibt ungezählte Videoformate und zusätzlich auch noch Seh- und Kopierschutz bei Musik und Video.

 

Sony Blue-Ray Player und Disk sind für mich die größten Flopps in 2010 gewesen. Warum darf ich mit einem Sony Vaio Notebook auf einem angeschlossenen Sony LCD Monitor einen Blue-Ray Film nicht sehen! Warum darf ich viele YouTube Videos nicht ansehen, weil sie mit Sony Musik unterlegt sind? Warum hat sony WIN 7 um den Stereomixer bei Sounds amputiert? Der Grund ist, ich darf Geräusche aus Gründen des Urheberrechts nicht auf meine Festplatte über die eingebaute Soundkarte speichern. Zukünftig werde ich einen großen Bogen um Sony Produkte machen.

Der nicht mehr zu überblickende Treiber Salat für Drucker und andere periphere Geräte nerven mächtig. Die Treiber sind natürlich auch für jedes Betriebssystem und Version unterschiedlich. Eine Vereinheitlichung wäre sehr wünschenswert. Auch funktionierende Hardware muss ich entsorgen, da es für neuere Betriebssysteme keine Treiber mehr gibt. Hier ist ein offener Standard fällig! Manche mobilen Geräte haben noch nicht einmal eine USB-Schnittstelle.

Es frustriert mich immer wieder, wie viel meiner kostbaren Zeit bis zum endgültigen Ende durch Installation, Konfiguration, Wartung und Pflege verloren gehen. Temporäre Dateien Löschen, Registry von unnützen oder überholten Einträgen zu befreien und mechanische Festplatten zu defragmentieren, müsste doch ohne den Nutzer zu belästigen, möglich sein.

Das Thema Berechtigungen, wie Zugangs- und Zugriffsberechtigungen ist wenig transparent und nur für den Experten des jeweiligen Betriebssystems verständlich. Die meisten Benutzer sind jedoch keine Experten! Ich möchte gerne in einem Protokoll sehen, wer und wann auf meinen Computer zugreift und welche Daten liest bzw. speichert.

Die Krönung an unsinnigen Meldungen, Fehlerhinweisen und nicht funktionierendem Problemlöser hat zur Zeit Microsoft Windows 7. Das ist eine Frechheit, nervt und nicht zeitgemäß.

Für die Austauschbarkeit der Daten und Nutzung auf verschiedenen Systemen habe ich mir geholfen. Alle Daten werden nur noch auf einem USB-Laufwerk gehalten und auf einem parallelen USB-Laufwerk gesichert. So habe ich mir meine eigene Cloud geschaffen ohne meine persönlichen und geheimen Daten Dritten zur Auswertung zur Verfügung zu stellen. Auch kann ich meinen Computer gefahrlos dem Service des Herstellers anvertrauen ohne Gefahr laufen zu müssen, meine Daten und Bilder bei Facebook oder auf anderen Plattformen wieder zu finden.

Komisch, die Akkus meiner Geräte sind immer leer, wenn sie eigentlich voll sein sollten. Warum können Akkus meines Notebooks, Tablet-PCs und Smartphones immer noch nicht mittels Induktionstechnologie kabellos über „ein“ stationäres Netzteil aufgeladen werden?


Noch keine relevanten Artikel vorhanden.