Jugendliche in Deutschland bezeichnen Facebook als Gesichtsbuch oder WKW (Wer kennt Wen). Unternehmen und Menschen nutzen soziale Netze im Internet, um geschäftliche Kontakte zu pflegen, für Computerspiele oder zur Partnersuche.
Datenschützer mögen die Missachtung der Privatsphäre und dezidierte persönliche Profilerstellung durch Facebook nicht. Die an der virtuellen Pinnwand hinterlassenen Inhalte sind meist belanglos und die publizierten Fotos haben keinen künstlerischen Wert. Mit Text und Bildern wird oft Mobbing betrieben. Freunde sind in der realen Welt nicht unbedingt Freunde. Um so erstaunlicher finde ich einige aktuelle Zahlen, die die Webseite onlineschools.org veröffentlichte.
Angeblich gibt es 500 Millionen aktive Benutzer. Aktiv ist man, wenn man sich einmal im Monat bei Facebook anmeldet. Wenn man sich nicht anmeldet, bekommt man eine e-Mail von Facebook gesendet, dass man sich doch bitte wieder melden soll.
48% der jungen Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahre nehmen nach dem Aufwachen Kontakt mit Facebook auf und ungefähr 28% tun das mit dem Smartphone schon vor dem Aufstehen!
Die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren ist die am schnellsten wachsende Gruppe bei Facebook.
Andererseits sind 30% der Menschen im Alter von 35+ Facebook Nutzer. Niemand kann also behaupten, Facebook ist nur „Kinderkram“. Welcher Bildungsschicht diese Mitglieder angehören, bleibt offen.
Facebook war der am meisten gesuchte Begriff in den bekannten Suchmaschinen in den USA, was ich erstaunlich finde, denn dieURL facebook.com ist doch einfach zu merken.
In den USA sind 206,2 Millionen Internet Benutzer bekannt, davon nutzen bereits 71,2% Facebook und 57% der Menschen chaten innerhalb Facebook miteinander. Sorgenvoll finde ich auch, dass sich 48% über Neuigkeiten in Facebook informieren! Diese einseitige Ausrichtung auf ein Medium finde ich erschreckend! Da wundert es mich nicht, dass mehr Firmen ihre Webpräsenzen auf Facebook ausdehnen müssen, um bei den Konsumenten präsent zu bleiben. wie immer begann der Trend in den USA bei großen Unternehmen.
750 Millionen Fotos sollen zwischenzeitlich auf Facebook zu finden sein.
In Deutschland soll es immerhin 11,1 Millionen Facebook Mitglieder geben, also ca. 1/8 der registrierten Bürger.
Offensichtlich greift der Bazillus Facebook auch bei uns immer mehr um sich, denn wie ist es sonst zu erklären, dass Firmen junge neue Mitarbeiter immer häufiger in sozialen Onlinenetzwerken suchen. Bereits 29 Prozent aller Unternehmen veröffentlichten im vergangenen Jahr offene Stellen bei Facebook, StudiVZ oder Xing, laut einer Statistik von Bitkom. Unternehmen sind heute da präsent, wo sich Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.
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