Keine Angst vor dem Internet Provider Umzug

Wir greifen inzwischen mit mobilen Geräten wie Notebook, Netbook, Tablet-PC und Smartphone auf Inhalte (Content) im Internet zu. Die Inhalte und zugehörigen Datenbanken müssen manchmal von einem zum anderen Internet Provider umziehen. Gründe als Grund zum Umzug will ich in diesem Artikel nicht diskutieren.

Ehe man mit seinem Web zu einem neuen Internet Provider umzieht, sollte man sich eine kleine Vergleichsaufstellung unterschiedlicher Internet Provider bzw. Webhoster und deren Leistungen, zum Beispiel in einer Excel-Tabelle, gegenüber stellen und vergleichen. Der Suchende sollte sich vorher Gedanken über den notwendigen Leistungsbedarf in der Gegenwart und Zukunft erstellen und diesen als Basis für seinen Vergleiche nehmen.

Wichtig dabei ist der verfügbare Speicherplatz (Webspace), der aus meiner Sicht heute bei mindestens 4 GB liegen sollte. Achten sollte man auf den zur Verfügung stehenden Traffic von und zum Webserver pro Monat. Je mehr Besucher man auf seinem Content-Management-System (CMS) und e-Mail Verkehr man hat und plant, desto höher sollte der Wert in GB liegen. Es gibt auch schon Anbieter, die für den Verkehr von und zum Server eine Flatrate für den Traffic anbieten.

Die Anzahl der notwendigen möglichen Subdomains, e-Mail Postfächer, FTP-Zugänge, MySQL Datenbanken und sonstige Webserver-Features müssen auf die Bedürfnisse der zu verlagernden Webseite(n) abgestimmt werden. Aus meiner Sicht wichtig sind noch das vom neuen Internet Provider zur Verfügung gestellte Benutzerinterface für die Einrichtung und Verwaltung der Webserver Funktionen. Notwendig sind umfangreiche FAQ auf der Webseite, ein kostenloser, erreichbarer telefonischer Service und e-Mail Support eines Internet Providers.

Beim Verändern einer Webseite oder zugehörigen Datenbank können dem engagierten Webworker auch zukünftig immer mal Fehler passieren. Daher ist es notwendig, zu prüfen, wie der Provider oder man selbst regelmäßig Content und Datenbanken sichert, so dass man jederzeit eine Wiederherstellung ohne Einschaltung eines Dritten durchführen kann. Für den Content bietet sich FTP an, für die MySQL Datenbank mySQL-Admin. Beide Tools sollten beim neuen Internet Provider in einem Benutzermenü integriert sein.

Leider gibt kein Provider Auskunft oder Hinweise über die maximale Auslastung mit Anwendungen auf dem angebotenen Server, denn CMS-Systeme können bei der Hintergrundverarbeitung durch Scripte sehr unterschiedlichen Ressourcen Verbrauch in Bezug auf die auf einem Server zur Verfügung stehende Gesamtleistung des Prozessors haben. Wenn eine Anwendung permanent viel Leistung benötigt, leiden deshalb möglicherweise andere Anwendungen auf dem gleichen Server darunter.

Welche Restriktionen für den Betrieb vieler unterschiedlicher Webseiten auf einem shared Server werden vom Internet Provider verschwiegen? Da gibt zum Beispiel Restriktionen bei der php.ini Konfiguration in Bezug auf den verfügbaren Arbeitsspeicher in MB pro Server. Ich kenne keinen Internet Provider, der das auf seiner Webseite publiziert.

Welches Rechenzentrum nutzt der Internet Provider und wie ist die Anbindung des Rechenzentrums an einen Internetknoten? Das ist ein Thema, was möglicherweise Antwortzeiten bei einem Webbrowser Request beeinflussen kann.

Zum Schluss müssen noch Preis, Laufzeit des Vertrages und Zahlungsweise verglichen werden.


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