Risiko: Per Klick zum Abo

Manche Menschen meinen immer noch, Unternehmen haben etwas zu verschenken. Umsatz minus Kosten ergeben den erwirtschafteten Gewinn. Im Internetwird Geld mit Werbung und mit App Stores Geld verdient. In den App Stores der verschiedenen Hersteller können viele Apps (Anwendungen) und Spiele kostenlos herunter geladen und auf dem Smartphone installiert werden.

Beim Erscheinen eines Werbebanner wird leider ein Teil des Touchscreens verdeckt. Grundsätzlich stört das erst einmal nicht. Viele Anwendungen finanzieren sich über Banner-Werbung. Diese Versionen werden oft Lite-Version genannt. Möchte man diese Anwendungen ohne Banner-Werbung nutzen, also ohne Werbeeinblendungen haben, werden sie einige Euros für die werbefreie Nutzung bezahlen müssen. Auf die gezeigte Werbung hat der Nutzer keinen Einfluss. Die wird zum Beispiel von den bekannten Werbeanbietern Admob oder Apple iAD gesteuert.

Nun kann es sein, dass beim Klick auf einen Werbebanner sich eine Webseite des werbenden Anbieters öffnet. Andererseits kann es auch vorkommen, dass Werbebanner für Abonnements auf einem Smartphone erscheinen.

Es ist äußerst schwer zu erkennen, ob es sich um einen Werbebanner oder eine Abo Falle handelt.

Wenn der Nutzer nun auf den Werbebanner klickt, startet eine Webseite und die Identifikationsnummer der SIM-Karte wird an den Werbeanbieter übertragen. Oft braucht der Nutzer nichts weiter tun, um ein Abonnement abzuschließen! Mit der übertragenen SIM-Nummer kann der Anbieter über den zuständigen Mobilfunk-Provider den Nutzer identifizieren. Wenn man Pech hat wird die Abo Gebühr dann über die Mobilfunkrechnung abgerechnet.

Sind sie in eine Abo Falle getappt, sollten Sie Kontakt mit ihrem Mobilfunkanbieter aufnehmen und das Bezahlverfahren für solche unerwünschten Rechnungen sperren lassen. Das ist nicht bei allen Mobilfunk Providern möglich.

Ein weiterer Schutz gegen unliebsames Abbuchen von Rechnungsbeträgen ist die Vermeidung von Laufzeitverträgen mit der Bezahlung über eine Mobilfunkrechnung. Sicherer und unabhängiger ist in jedem Fall ein Prepaid-Vertrag.


Noch keine relevanten Artikel vorhanden.

Ein Kommentar

  1. Ich hatte ebenfalls ein Abo an der Backe, nachdem wohl mein Sohnin einem Spiel ein Banner erwischt hat. Es war ich auf meinem HTC Legend mit Android 2.? Signifikant ist das in einer Akte 2011 Sendung auf Sat1 über das Thema Abofalle nur Android Geräte gezeigt worden. Ich glaube fast das die Strenge Kontrolle des Marketplace von Apple und MS dem entgegenwirken. Bei mir mit meinem HTC HD 7 kommen nur noch Demos drauf oder Werbefreie Apps. Das Gute an der Geschichte ist noch das die Kündigung eines Jamba Abos super einfach ist “stopalle” an 33333 nachdem man den Einzelverbindungsnachweis überprüft hat.