Apple hatte sicherlich auf dem Gebiet der Bedienbarkeit der Betriebssysteme, Installation und Deinstallation von Anwendungen über Apps für den normalen Benutzer eine Vorreiterrolle. Alles was man für das Apple Smartphone und den Tablet-PC kaufen kann, ist optisch gut verpackt in eigenen elektronischen Stores unter Ausschaltung jeglichen Zwischenhandels zum Download bereit gestellt. Nun werden diese elektronischen Stores auch für das aktuelle Mac Betriebssystem eingeführt.
Am ersten Tag soll es bereits mehr als eine Million Downloads gegeben haben. Ich kenne diese Übertreibungen von einem anderen Amerikaner. Jeder fünfte Satz war „ I´m sold out“. Man muss nicht alles glauben, was ein Amerikaner aus Gründen des Business von sich gibt. Für das PC Betriebssystems Mac OS X Version 10.6.6 mit dem Namen Snow Leopard bietet der Apple Store zurzeit schon ca. 1000 Anwendungen (Apps).
Die Grundideen dieses Systems übernahm Google mit seinem Smartphone Betriebssystem Android. Das Betriebssystem Android 3.0, Honeycomb, wird auch Anwendungen, Bücher, Musik, Spiele und Videos über einen elektronischen Shop (Store) bieten. Für das Smartphone Betriebssystem Android 2.x kennen wir den für Google sehr erfolgreichen Android Market.
Google hat für Desktop PC, Notebook und Netbooks ein Betriebssystem Chrome in Entwicklung. Zurzeit gibt es bereits für den Chrome Webbrowser einen Chrome Web Store. Der Kern des Betriebssystems von Android baut auf dem Linux-Kernel 2.6 auf. Das Betriebssystem ist freie Software und quelloffen.
Microsoft versucht mit Windows Phone 7 das gleiche Prinzip. Die Icons sehen aus, als ob die Bilder der Buttons bei einem Kinder Memory Spiel geklaut wurden. Auch hier gibt es einen Windows Phone Market Place für Anwendungen mit noch sehr wenigen Anwendungen.
Allen Systemen gemeinsam ist, dass alle genannten Betriebssysteme keinen großen Konfigurationsaufwand für den normalen Benutzer im Gegensatz zu dem Dinosaurier Windows haben. Ob man diese Trends bei Microsoft für PCs, Notebooks und Netbooks bisher verschlafen hat und uns Windows 8 im Jahre 2012 in dieser Hinsicht überraschen will?
Die vorgenannten Betriebssysteme, mit Ausnahme von Windows, sind alle auf die Bedienung mit dem Touchscreen, also mit Fingern ausgelegt und machen die alte Maus als Übertragungsmedium überflüssig.
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