Die aktuellen Sandy Bridge Prozessoren für mobile Computer laufen mit Leistungsplus gegenüber der Vorgängergeneration von Intel sowie den Wettbewerbern. Wegen eines Fehlers im Chipsatz der Intel Serie 6 Mobile (Intel QM67, Intel QS67, Intel HM67, Intel, HM65, Intel UM67) wird diese Serie nicht mehr ausgeliefert und alle bereits ausgelieferten Chips müssen beim Service der Hersteller ausgetauscht werden.
Ein Fehler im SATA-Controller ist dafür verantwortlich, dass es auf Dauer zu einem Leistungsabfall bzw. zu Betriebsstörungen der via SATA angeschlossenen Geräte kommen kann. Betroffen davon sind Datenarchive auf Festplatten. Sie sind stark gefährdet. Die Produktion der aktuellen Cougar Point Chipsätze ist gestoppt und eine neue Revision wird Ende Februar 2011 erwartet.
Intel geht davon aus, dass im April alle Notebooks und PCs reibungslos mit verbesserten Cougar Point Chipsätzen ausgestattet werden können.
Nach Angaben von Intel treten die Fehler nur an den SATA-Ports 2 bis 5 auf. Die Schnittstellen 0 und 1 sollen fehlerfrei laufen. Bei der aktuellen Chipsatz-Generation sind dies die 6 GBit SATA-Ports, welche die meisten Notebook-Hersteller für Festplatte und optisches Laufwerk nutzen.
Mit Hilfe des Intel Matrix-Storage Tools kann man überprüfen, ob das eigene Motherboard mit dem genannten Chip betroffen ist.
Grundsätzlich sollten zurzeit von “aufrichtigen Händlern” keine Notebooks mit Sandy Bridge Prozessoren mehr verkauft werden.
Intel schätzt den Umsatzausfall auf 300 Millionen US-Dollar und für den Austausch der Chips 700 Millionen US-Dollar.
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