Eine Adresse in Computer Netzwerken wird IP-Adresse (Internetprotokoll) genannt. Jedes an ein Netzwerk angebundenes elektronische Gerät ist durch die Zuweisung einer IP-Adresse eindeutig adressierbar, ähnlich einer Postanschrift auf einem Briefumschlag.
Die heute noch geläufigen IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden (Beispiel: 132.0.0.1.). Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige Binärzahl im Ipv4 Protokoll oder beim Ipv6 Protokoll eine 128-stellige Binärzahl.
Jetzt wurden von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) die letzten IP-Adressblöcke nach dem Standard IPv4 an die Regional Internet Registries und von dort weiter an Internet Service Provider (ISP) und Organisationen vergeben.
Mit dem Standard Ipv4 Protokoll standen und 4,3 Milliarden IP-Adressen zur Verfügung. Mit IPv6 sind 600 Billionen IP-Adressen pro Quadratmillimeter der Erdoberfläche verfügbar. Die Menge an verfügbaren IP-Adressen dürfte sicherlich eine Weile reichen!
Der neue Adressstandard Ipv6 im Internet ist notwendig, um den steigenden Bedarf an IP-Adressen gerecht zu werden. Zukünftig werden immer mehr Geräte Bestandteil des Internets werden und eine eigene IP-Adresse benötigen, zum Beispiel Stromzähler und Automobile.
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