Anfang des Jahrtausends wurden die ersten UMTS Netze geschaffen. Jedoch fehlten zur damaligen Zeit die sogenannten Killer Applikationen. Seit zwei Jahren hat sich das grundlegend geändert, denn das mobile Internet mit geeigneten Geräten kommt erst in den letzten Jahren in Fahrt.
Es gilt der Grundsatz der Betriebswirtschaft: Einnahmen minus Ausgaben ergeben den Gewinn.
Für das mobile Internet, also den drahtlosen Zugang zum Web werden mobile Endgeräte benötigt. In den letzten zwei Jahren verkauften sich Smartphones diverser Hersteller mit weiter steigender Tendenz. Der Boom mit Tablet-PCs beginnt gerade. Auch müssen wir die Millionen UMTS-Sticks erwähnen, die Notebooks und Netbooks für das mobile Internet fähig machen.
Auf jeden Fall haben die Hardware Hersteller schon mit den Minicomputern einen schönen Umsatz verbuchen können.
Die Netzprovider und Mobilfunk Provider quälen uns mit unmöglichen Tarifen, Zusatzgebühren, versteckten Kosten und automatischen Vertragsverlängerungen wenn man kein Prepaid Kunde ist. Wir werden ziemlich gegängelt, da die Gebührenstruktur wenig transparent ist.
Das dumme für die Provider ist, dass bei steigenden Teilnehmerzahlen und voll ausgelasteten Funkzellen immer mehr Ausgaben in die Erweiterung der Netze investiert werden müssen, um das Verkehrsaufkommen abwickeln zu können. Hier haben Netzprovider wie Telekom, Vodafone, Telefonica und E-Plus hohe Ausgaben für die Aufrüstung der eigenen Netze. Ausrüster wie Cisco, Nokia, Huawei und andere verkaufen Technik an die Netzprovider für den wachsenden Ansturm auf UMTS- oder LTE-Frequenzen, was wiederum den Gewinn kürzt.
Viele Plattformanbieter profitieren von der Anzeigenschaltung in Webinhalten wie Google (AdSense), Facebook Anzeigen, Yahoo, Microsoft und Apple mit iAd. Hinzu kommen Provisionen beim Verkauf von Apps und Musik in den einschlägigen Stores wie iTunes und Amazon.
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