Apple In-App-Käufe haben das Konto geleert

In Schweden haben zwei Kinder mit einem Spiel aus dem Apple App Store extrem hohe Kosten für die Eltern produziert.

Die Kinder spielten Smurf´s Village, das Dorf der Schlümpfe. In dem Spiel versucht jeder Spieler das Dorf ader Schlümpfe zu bauen. Das kann recht lange dauern. Es gibt jedoch die Möglichkeit, den Bau von Häusern, Brücken oder den Pflanzungen im Garten zu beschleunigen.

Zur Beschleunigung gibt es Schlumpfbeeren. Mit diesen süßen Früchten kann man schneller ans Ziel kommen. Die Mittel zur Beschleunigung des Schlumpf Dorfes kann man im In-App-Kauf als Add-ons gegen Geld erwerben.

Innerhalb kurzer Zeit hatte eines der Kinder Schlumpfbeeren für 1219 Euro und das andere Kind für 4434 Euro im Apple Store gekauft! Die Finger waren fix und es gab im Apple Store auch keine Kostenbegrenzung. Einen Tag später kamen die überraschenden Abrechnungen aus dem Apple iTunes-Store an die Eltern. Offensichtlich ist das kein Einzelfall von Personen, die über hohe Rechnungen durch die In-App-Käufe hereingefallen sind.

Das japanische Unternehmen Capcom, das Smurf’s Village entwickelt hat, weist ausdrücklich auf die In-App-Käufe hin und gibt im Appstore den Tipp, in den Einstellungen des iPads die Möglichkeit zum Kauf der Add-ons, zu blockieren.
Genau diesen wichtigen Punkt hatten die Eltern vor Übergabe des iPad an die Kinder nicht gelesen!

Seit dem letzten Update des Betriebssystems iOS von iPhone und iPad sind In-App-Käufe nur noch in den ersten 15 Minuten nach Herunterladen des Spiels möglich. Danach muss der Spieler das Passwort für sein iTunes-Konto angeben.

Gerade mit den In-Apps werden die Gefahren und Versuchung Geld auszugeben immer größer. Lesen hat Menschen noch nie etwas geschadet und dann erst den Button drücken sollte zur Regel werden.

Nachtrag vom 17.04.2011: Mit iOS 4.3 verlangt Apple nun bei jedem In-App-Kauf das Passwort des Nutzers!


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