Momentan stellen sich viele IT-Verantwortliche in Unternehmen die Frage, ob das Apple iPad oder das iPhone für den Unternehmenseinsatz geeignet ist.
Grundsätzlich muss eine IT-Umgebung für den Einsatz in Unternehmen vielseitig, offen und nicht proprietär sein und mit vorhandener Infrastruktur koppelbar sein. Wichtig ist es auch, dass die Preise bei der Anschaffung in größerer Stückzahl mit dem IT-Budget in Einklang zu bringen sind.
Leider ist das iPad pro Stück für geschäftliche Belange recht teuer im Verhältnis zu Massenware, speziell wenn man benötigtes Zubehör mit zur Anschaffung hinzu rechnet. Da zählt jeder Euro bei einer großen Bestellung, denn die Investition errechnet sich aus der Anzahl der notwendigen Geräte, Zubehör, Implementierungskosten und Wartung. Apple ist nicht flexibel im Preis.
Ein weiteres großes Problem ist die Geschlossenheit des Apple-Systems. Wegen der proprietären Apple Technologie und festen Anbindung an iTunes, App Store etc. und den eigenen Schnittstellen ist es sehr schwierig, einen eigenen Software Verteilungsprozess für alle im Unternehmen vorhandenen Geräte zu organisieren. Dies betrifft das Betriebssystem iOS und die Anwendungssoftware (Apps). Bekannte und gebräuchliche Schnittstellen für die Vernetzung in einem Unternehmen fehlen leider bei Apple. Eine USB-Verbindung ist nur mit Adaptern und stark eingeschränkt herzustellen.
Ich vermute, dass offene Systeme wie Microsoft Windows 7 und Android Honeycomb, die ohne Komplikationen miteinander kommunizieren können, die Zukunft in Unternehmen sein werden. Microsoft Produkte werden heute in fast allen Unternehmen eingesetzt und mit diesen müssen mobile Geräte auch in Zukunft kommunizieren können.
Viele Unternehmen benötigen eigene Anwendungen und Spezielle Clients, die nicht in einem Webbrowser ablaufen. Hier bieten offene Systeme wie Android wesentlich bessere Unterstützung.
Apple Produkte sind für den privaten Bereich, wo Lifestyle und Image eine wichtige Rolle spielt, eine gute Sache.
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