Wer kennt es nicht, die Umgebungsgeräusche sind laut und man spricht über eine Freisprecheinrichtung im Auto. Der Teilnehmer kann kaum die Stimme im Auto vor lauter Umgebungsgeräuschen verstehen. Dieses Szenario gehört der Vergangenheit an.
Neue Techniken erlauben es die Stimme bei der digitalen Signalverarbeitung von den Nebengeräuschen zu trennen. Das beschriebene Verfahren wird speziell bei Handy-Freisprecheinrichtungen im Auto in der Zukunft eingesetzt werden.
Das Bild eines Fahrzeuges Porsche 911 der Rallye Monte-Carlo Historique 2011 zeigt sehr anschaulich die Probleme der Kommunikation in Bezug auf Nebengeräusche.
Zur Erreichung des Ziels, die Stimme von den Nebengeräuschen zu trennen, wird mittels mehrerer Mikrofone im Raum die Schallquelle in der Position durch Berechnung der Laufzeiten bestimmt. Hat man diese elektronisch geortet, werden vereinfacht gesagt die übrigen Geräusche mittels mathematischem Algorithmus heraus gefiltert. Durch diese Methode wird erkannt, wer im Auto gerade spricht, ob es nun Fahrer, Beifahrer oder jemand ist, der auf dem Rücksitz sitzt. Ein weitere Unart bei Freisprechanlagen sind Echos, die beim Teilnehmer ankommen. Auch diese werden durch Messung und Bearbeitung mit einem mathematischen Algorithmus bei der Signalverarbeitung heraus gefiltert.
Ein weiteres Problem ist das akustische Szenario in einem Oberklasse Wagen oder einem Kleinwagen, was angeblich auch bereits gelöst ist. Es lohnt sich also wieder eine hochwertige Freisprecheinrichtung ins Auto einzubauen. Bekannt ist, dass das Telefonieren mit einem Handy in der Hand während der Fahrt im Auto verboten ist.
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