Geklautes Notebook durch Fernüberwachung gefunden

Hier wird eine abenteuerliche Geschichte wieder gegeben, die in Zeiten der Online Bespitzelung und Überwachung mittels Software heute möglich ist.

Sean Power war in Kanada, als ein Unbekannter sein gestohlenes Notebook in einem Café in Soho anschaltete. Mit dem selbst startenden Programm Prey auf seinem Computer konnte er aus der Ferne feststellen, wer sein gestohlenes Notebook im Café bediente und was er gerade machte.

Prey ist ein Open Source Programm für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Linux und Android. Mit diesem Programm kann man den eigenen mobile PCs und Smartphones sichern und ihren Aufenthaltsort bestimmen.

Die Software Prey lokalisiert den Standort, erstellt mit einer im gestohlenen Notebook eingebauten Webcam Fotos vom Benutzer. Weiterhin kann man dem Dieb aus der Ferne Nachrichten auf den Bildschirm schreiben und kann verfolgen, was der Dieb mit dem mobilen Gerät tut. Aus der Ferne kann der PC oder das Handy komplett gesperrt werden. Interessant ist, dass er über den Skype-Account sogar den Realnamen des neuen Inhabers heraus finden konnte.

Über Twitter Kontakte konnte das Café indem das Gerät momentan betrieben wurde, ermittelt werden. Die Folge ein Twitterer ging in das Café und stellte den Besitzer mit dem fremden Notebook. Dieser hatte angeblich das Notebook preiswert erworben.

Angeblich soll die hier dargestellte Geschichte kein Marketing Gag für die Software Prey gewesen sein.

Grundsätzlich ist die Software Prey aus meiner Sicht ein Trojaner, die auch für andere Zwecke missbräuchlich eingesetzt werden kann.


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