Die Tegra-2-Plattform von Nvidia ist mit einer Dual-Core-CPU und Taktrate von 1 GHz zeitgemäß ausgerüstet. Das LGs Optimus Pad ist derzeit der einzige Tablet-Computer mit 8,9-Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln. Man versucht damit eine noch vorhandene Marktlücke zu erschließen.
Der interner Speicher beträgt 32 GByte für die Apps und persönliche Daten. Der feste Speicher kann nicht erweitert werden, denn ein Slot für eine MicroSD Karte fehlt.
Als Betriebssystem setzt LG auf Android 3.0 (Honeycomb). Erfreulicherweise wird das LG Optimus Pad bereits mit der für Tablet-PC geeigneten Version 3.x (Honeycomb) ausgeliefert. Erweiterungen des Betriebssystems, zum Beispiel die Benutzerführung, wie bei anderen Herstellern, wurden erfreulicherweise nicht ergänzt.
Zur optischen Unterscheidung von anderen Pads hat es auf der Rückseite zwei Kameraaugen. Diese Optik ermöglicht das Einfangen von dreidimensionalen Videos und Fotos. Zum Betrachten benötigt man jedoch einen 3D-Fernseher. Mitgeliefert werden Foto- und Video-Apps, die die eingebaute 3D-Kamera unterstützen. Um ein Video auf einem 3D-Fernseher abspielen zu können, dürfte es deshalb sinnvoll sein, das Optimus Pad via HDMI mit dem TV zu verbinden. Da das Optimus Pad keinen autostereoskopischen Bildschirm besitzt, muss man sich mit einer Rot-Grün-Brille beim direkten Betrachten der Videos auf dem Pad behelfen.
3D sehe ich persönlich zur Zeit als überflüssige und verteuernde Funktion an.
Da das LG Optimus Pad recht schwer ist, ist es nur für eine Zweihandbedienung geeignet.
Der Preis ist im Vergleich zum Wettbewerb recht hoch, vermutlich wegen der eingebauten 3D-Technik.
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