Netbooks – wie gut sind die kleinen Notebooks wirklich?

Wer den Begriff Netbook noch nicht gehört hat – die mobilen Computer sind eine Kreuzung aus Notebook und Tablet-PC – wobei es im Prinzip ein kleines Laptop darstellt. Damit wäre auch ihr größter Vorteil gegenüber Notebooks beschrieben. Durch die kompakte Größe und das geringe Gewicht eignen sich Netbooks, auch Subnotebook genannt, perfekt zum Reisen. Die weiteren Vor- und Nachteile von Netbooks werden im Folgenden Beitrag näher aufgezeigt.

Die alltäglichen Begleiter

Wie bereits erwähnt, sind die kleinen Laptops besonders gut auf Reisen zu gebrauchen. Durch die kompakten Maße – üblicherweise zwischen 7 und 12 Zoll groß – können Netbooks als stetige Reisebegleiter genutzt werden. In Verbindung mit einem UMTS-Stick kann das Mini-Notebook auch zum Internet-Surfen verwendet werden. Das geht natürlich auch mit einem konventionellen Laptop, allerdings sind diese auf Dauer doch recht schwer und unhandlich.

Bei den Subnotebooks lassen sich alle normalen Windows-Anwendungen ausführen – so wie man es vom PC gewohnt ist. Word, Excel, PowerPoint, Windows Media Player – alles kein Problem. Auf aktuellen Netbooks lässt sich auch das Anwender freundliche Windows 7 nutzen. Selbstverständlich kann auch ein Linux-System installiert werden.

Daneben bieten einige Geräte auch ein DVD-Laufwerk und viele Anschlussmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine USB-Schnittstelle.

 

Tablets werden zu harten Konkurrenten

Tablet-PCs sind seit der Einführung des iPads im Jahr 2010 immer beliebter geworden. Mittlerweile hat so gut wie jeder Computer- oder Handyhersteller ein solches Gerät im Programm. Die größten Vorteile der Tablett-Computer sind ihre Mobilität, ihr berührungsempfindlicher Bildschirm sowie ihr mobiler Internetanschluss. Die Geräte sind zurzeit hauptsächlich mit Android oder dem Apple-Betriebssystem ausgestattet. Das bringt den Vorteil vieler Zusatzanwendungen in Form von Apps mit sich. Allerdings liegt da auch einer der größten Nachteile. Es ist bisher nicht möglich, herkömmliche Windows-Programme zu nutzen. Es gibt auch kein DVD-Laufwerk, denn es ist bei der flachen Bauweise kein Platz vorhanden.

Im Vergleich zu den klassischen Notebooks sind Netbooks weniger leistungsfähig. In der Regel verfügen sie über einen schwächeren Prozessor und über einen geringeren Speicher. Netbooks eignen sich daher kaum zum Spielen von 3D-Action-Games. Für Office-Anwendungen oder zum Surfen sind sie aber auf jeden Fall zu empfehlen, vor allem, wenn man viel unterwegs ist.

Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die sogenannten UltraMobilePCs (UMPC). Diese stellen ein Tablet mit dem Windows- oder Linux-Betriebssystem dar. Bis heute ist der erhoffte Erfolg jedoch ausgeblieben.

Guter Kompromiss aus zwei Welten

Subnotebooks stellen einen sehr guten Kompromiss aus Notebook und Tablet-PC dar. Der Fokus liegt zwar mehr bei den Laptops, dennoch sind Netbook-PCs sehr gut als mobiler Computer zu gebrauchen. Für Nutzer, welche auch unterwegs nicht auf Windows-Anwendungen verzichten wollen, stellen Netbooks eine interessante Alternative dar.


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