Sicherheitsvorsorge bei Android nicht ausreichend

Das Betriebssystem Android ist inzwischen auf Millionen von Smartphones und Tablet-PCs mit weiter steigender Tendenz verbreitet. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky vergleichen im Malware-Report für das erste Quartal dieses Jahres die Sicherheitslage von Android mit Windows.

Der Hersteller von Sicherheitssoftware bemerkt, dass die Nutzer von Android die Sicherheitsabfragen bei der Installation von Android Apps nicht ernst nehmen. Die Fragen nach der Vergabe von Rechten bei der Installation, zum Beispiel ob die App SMS-Versand durchführen darf, meistens bestätigt wird. Die meisten Nutzer machen sich keine Gedanken über die möglichen Folgen bei der Vergabe der Rechte.

Auch die nachlässige Updatepolitik der Gerätehersteller wird kritisiert. Sehr viele mobile Geräte sind noch mit veralteter Betriebssystemsoftware ausgerüstet und damit verwundbar. Laut Google Angaben benutzen fast 96 Prozent aller Android-Nutzer Versionen, die älter als das im Dezember 2010 erschienene Android 2.3 sind!

Viele Android-Nutzer installieren völlig unkontrolliert Software außerhalb des Android Markets. Virenautoren haben so die Möglichkeit, die Fernlöschoption von Google ungültig zu machen und ein Desinfizieren eines Systems unmöglich zu machen.

Der Hersteller von Antivirensoftware rechnet in diesem Jahr mit mehr als 1000 neuen Virensignaturen. Im Vergleich zur Windows-Welt ist dies allerdings noch eine überschaubare Menge.


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