Apple möchte Verkäufe von Produkten lediglich nach den AGBs innerhalb von Apps zulassen. Das hat den Grund, dass Apple dadurch 30 % des Umsatzes als Einnahmen generiert. Die Financial Times hat kein Interesse Apple zu finanzieren.
Die Financial Times hat eine HTML5-basierte Web-App produzieren lassen, die über den Webbrowser ansprechbar ist. Durch die FT Web App kann der Kunde jederzeit mit einem einfachen Login oder einem Abo die Nachrichten der FT lesen. Die Web-App finden Interessierte unter http://app.ft.com.
Die Anwendung kann in den ersten sieben Tagen kostenlos genutzt werden. Das bleibt auch so, wenn maximal 10 Artikel im Monat gelesen werden. Ab dem 11. Artikel wird eine Gebühr verlangt. Die Preisgestaltung ist noch offen.
Sehr gut finde ich, dass man die Inhalte auch herunterladen kann und damit später auch ohne Online-Verbindung die Artikel lesen kann. Diese Web-Anwendung soll auch für die Betriebssysteme Android und Blackberry in einer Browser Version folgen.
Ich habe mich schon immer gefragt, warum es so viele spezielle Apps zum Installieren gibt. Prinzipiell sind das doch Clients außerhalb eines Webbrowsers. Aus meiner Sicht gehören Anwendungen in einen Browser. Insofern ist der Schritt der Financial Times technisch nachvollziehbar und aus meiner Sicht richtig.
Hoffentlich folgen viele Anbieter diesem guten Beispiel.
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