Der bei Geschäftskunden bisher beliebte Blackberry Hersteller RIM befindet sich im Umbruch, denn die Quartalszahlen sind schlecht und wiederum wurde eine Gewinnwarnung ausgesprochen.
RIM hat auch wie Nokia damit zu kämpfen, dass beide Unternehmen keine mobilen Geräte auf dem Markt haben, die attraktiv für neue oder bestehende Kunden sind. Kurzfristig sind auch keine neuen Geräte zu erwarten. Weiterhin wird die Führung von den Investoren stark kritisiert.
RIM entwickelt für die Blackberrys die neue Betriebssystem Plattform QNX und es kann noch eine ganze Weile dauern bis neue attraktive mobile Geräte auf den Markt kommen. Der Marktanteil fällt weiterhin.
Auch RIM hat im Gegensatz zu Apples iOS und Googles Android sehr wenige Anwendungen (Apps) zu bieten. Aus einer großen Anzahl von Apps zu wählen ist für die meisten Käufer ein ganz wichtiges Argument sich für einen Hersteller zu entscheiden. Ein Mobiltelefon lässt sich mit Apps individualisieren und personalisieren.
Die Position als fünft größter Hersteller von Mobiltelefonen der Welt gegen den Wettbewerb aus China und Taiwan wie ZTE, HTC und Huawei zu verteidigen, fällt schwer.
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