Tipp: Preisgünstiger surfen im Urlaub

Immer mehr Menschen können das Smartphone oder den Tablet-PC im Urlaub mobil sinnvoll nutzen. Man kann e-Mails senden und empfangen, mit der Navigationssoftware im Mietwagen sicher das anvisierte Ziel finden und in der Freizeit ungestört surfen und Tracks aufzeichnen. Für viele Menschen sind Facebook oder Twitter wichtige Tagesaktivitäten geworden.

Durchschnittlich zahlt nach Angaben der EU der Kunde 2,50 Euro für jedes Megabyte für die Datenübertragung im Ausland. Das können bei intensiver Nutzung ziemlich hohe Zusatzkosten für den Urlaub werden.

Ab Sommer 2012 soll das Surfen im Ausland nach EU-Verordnung maximal 90 Cent pro MB kosten. Wenn der Tarif in Deutschland gebucht wurde, kommt noch die Mehrwertsteuer hinzu. Bis zum Jahr 2014 soll der MB Preis stufenweise auf 50 Cent ohne MwSt. sinken.

Bereits heute kann man spezielle Tarife in Deutschland buchen, um nicht diese extrem hohen Preise zahlen zu müssen.

T-Mobile bietet ab 1. Juli für den Urlaub verschiedene Tarife an. Spätestens 24 Stunden vor der Nutzung muss sich der Kunde für einen der drei Tarife entscheiden. Mit dem Tarif DayPass Europe S kann der Kunde in den EU-Staaten einen Tag lang zehn MB Datenvolumen verbrauchen. Das kostet 1,95 Euro pro Tag. Wer mehr als dieses Kontingent nutzen möchte, muss eine weitere Option buchen. Die Vielsurfer bezahlen mit dem Tarif DayPass Europe M 4,95 Euro pro Tag inklusive 50 MB Datentransfer. Auch hier können weitere Optionen hinzu gekauft werden.

 

Vodafone setzte den Tarif für Staaten wie Polen und Dänemark von bisher fünf Euro für fünf MB auf zwei Euro für 25 MB.

O2 senkt den Standardpreis für das mobile Surfen in EU-Staaten auf 1,50 Euro pro MB. Das O2 Datenpaket Internet Day Pack EU soll ab 1. Juli 2011 von bisher 15 auf 10 Euro sinken. Gleichzeitig verdoppelt O2 das Datenvolumen auf 100 MB. Danach können die Nutzer zum gleichen Preis weiter surfen, jedoch wird die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung gedrosselt.

Ohne die genannten Tarifangebote zahlt jeder weiterhin den hohen Preis für das Surfen im Ausland. Wenn ein Betrag von 59,50 Euro erreicht ist, müssen die Mobilfunkprovider die Verbindung kappen, um hohe Summen auf der Telefonrechnung zu vermeiden. Diese Schutzmaßnahme gilt jedoch nur für die EU-Staaten. Also Surfer aufgepasst in Urlaubsstaaten wie Türkei, Kroatien und der Schweiz!

Weiterhin sollte man zur eigenen Sicherheit keinen automatischen e-Mail-Empfang in Zeitintervallen konfigurieren, sondern die e-Mails selbst abrufen.

Alternativ kann es sich lohnen, am Urlaubsort für das mobile Internet einen Prepaid-Tarif zu besorgen, denn die Gebühren sind dann auf jeden Fall niedriger.

Eine Alternative ist die Nutzung eines WiFi Hot Spots am Urlaubsort. Manchmal ist die Nutzung in Hotels und Restaurants kostenlos oder auf jeden Fall sind die Gebühren geringer als über die eigene SIM-Karte.

Notwendig ist vor dem Urlaub das eigenen Nutzungsverhalten zu analysieren. Dann kann man entscheiden, mit welchem Datentarif man am Günstigsten im Ausland surfen kann.


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