Vermeintliche Billigangebote neuer Notebooks gibt es genügend, denn meist wird bei der Herstellung kräftig gespart, um ein vermeintliches Schnäppchen (Geiz ist geil!) anbieten zu können.
Wer sich ein neues Notebook zulegt, sollte auf keinen Fall am Prozessor sparen. Vermutlich ist das alte Gerät bei der Bearbeitung der Software zu langsam geworden oder irgend eine Komponente ist defekt und Ersatz ist notwendig.
Bei der Auswahl in einem Fachmarkt oder Online-Shop ist darauf zu achten, dass ein leistungsstarker Prozessor nach dem Stand der Technik vorhanden ist und nicht das Auslaufmodell. Informationen über die aktuellen Modelle und Modellbezeichnungen findet man auf den Webseiten der Hersteller Intel und AMD. Einen speziellen Beitrag über die kleinen Unterschiede bei Intel Prozessoren (CPU) habe ich bereits in diesem Blog veröffentlicht. Leistungsfähige Prozessoren und Peripherie Chips verbessern die Performance und helfen die Kapazität des Akkus länger zu nutzen.
Auch in Zukunft wird der Programmcode der Software, wie in der Vergangenheit immer umfangreicher, so dass der zurzeit stärkere Prozessor für die nächsten Jahre die bessere Wahl beim Kauf eines neuen mobilen Computers darstellt, auch wenn das Teil etwas teurer ist. Den Anschaffungspreis kann man gedanklich über drei bis fünf Jahre, also die Nutzungsdauer des Notebooks verteilen.
Der Grafikprozessor (GPU) und Bildschirm sollte über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln verfügen, um Filme im Format 1080p HDTV darstellen zu können. Eine Stufe darunter ist das Format 720p HD, was 1280 x 720 Pixeln entspricht.
Für das Betriebssystem Windows 7 ist ein Arbeitsspeicher von mindestens 4 GB erforderlich.
Die Standard Festplatte (HDD) sollte mindestens 500 GB Bruttospeicherkapazität besitzen, denn Programme, Fotos und Videos fressen viel Speicherplatz. Wenn möglich, sollten auch eine USB-Schnittstelle nach dem neuen Standard 3.0 vorhanden sein, um den Datentransfer zu neuer Peripherie zu beschleunigen. Bausteine für WLAN nach dem Standard IEEE 802.11n und abwärts kompatibel sind meistens eingebaut.
Für die Verbindung zum Mobilfunkstandard UMTS (3G) bzw. LTE (4G) sollte man einen externen USB-Stick nehmen, da diese drahtlosen Übertragungstechniken schnell weiter entwickelt werden und technisch schnell veralten.
Leider ist weiterhin der Akku der Schwachpunkt eines Notebooks. Je nach Nutzung muss er nach 1,5 bis 5 Stunden über das Netzteil aufgeladen werden.
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