Nach HTC haben drei weitere Hersteller von Smartphones mit Microsoft ein Lizenzabkommen abgeschlossen. Der Grund ist, dass diese Firmen Googles Betriebssystem Android benutzen und mit diesem Betriebssystem offensichtlich Patente von Microsoft genutzt werden.
Die Onkyo Corporation zahlt Lizenzgebühren auch für das Android-Tablet SlatePad TA117. General Dynamics Itronix stellt besonders robuste Computer, die auch beim Militär zum Einsatz kommen, her. Der Hersteller Velocity Micro bietet den eBook-Reader Cruz an. Auch dieser wird mit Android betrieben.
Es ist leider nicht bekannt, für welche Patente die Firmen Lizenzgebühren an Microsoft für das Betriebssystem Android zahlen. Nach Gerüchten zahlt HTC 5 US-Dollar pro Android Smartphone an Microsoft.
Pikant ist, dass Microsoft nicht gegen Google direkt klagt, sondern mit jedem einzelnen Hersteller verhandelt. Wenn dieser nicht zahlen will, wird geklagt.
Microsoft verklagte Motorola bereits im letzten Jahr. Hier soll es um die Funktion ActiveSync gehen. Eine Patentklage von Microsoft gegen den Buchhändler Barnes & Noble wegen dessen Android-basierten E-Book-Readers wurde bereits eingereicht. Es sollen angeblich fünf Patente von Microsoft verletzt worden sein. Microsoft versucht ebenfalls von Acer und Asus Lizenzgebühren wegen des Einsatzes von Android auf Smartphones zu bekommen.
Böse Zungen behaupten, dass Microsoft durch Lizenzeinnahmen durch die Nutzung von Android mehr Geld verdient als mit dem eigenen Betriebssystem Windows 7 Phone.
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