Muss ich Angst vor einem Hotspot haben?

Hot Spots sind öffentliche drahtlose Zugriffspunkte in das Internet. Diese sind meist gegen Bezahlung für jedermann zugänglich. Die meisten sind öffentlich in Bahnhöfen, Cafés, Hotels, Krankenhäusern, Restaurants und Flughäfen installiert und für jeden zugänglich.

Die Gewohnheiten haben sich bei den Urlaubern geändert. Heute nimmt man seine mobilen Geräte mit in den Urlaub. Statt Postkarten werden SMS und e-Mails verschickt.

Da die meisten Hotspots die Daten unverschlüsselt vom Endgerät empfangen und senden ist diese Übertragungsart mit äußerster Vorsicht zu genießen, denn Dritte können mit geeigneter Software (Sniffer) den Datenverkehr abhören und für ihre Zwecke analysieren.

Es sollte unbedingt vermieden werden, Benutzerkennungen und Passwörter über diesen nicht verschlüsselten Weg und damit ungesichert zu senden. Online-Banking sollte über unverschlüsselte WLAN-Verbindungen absolut tabu sein. Auf jeden Fall wesentlich sicherer ist eine UMTS-Verbindung über das Funknetz eines Providers. Das kostet zwar mehr Geld, ist aber sicherer.

Auf jedes mobile Gerät gehört eine Firewall installiert und aktiviert, die meist im Betriebssystem enthalten ist und eine Antiviren-Software, die auch regelmäßig aktualisiert werden muss.

Große Risiken bestehen momentan noch bei Android, da viele Apps frei zugänglich sind und somit die Überprüfung der Anwendung auf Sicherheitsrisiken im Android Market durch Google nicht stattfinden kann.

Apps für Android Smartphones und Tablet-PCs sollten, aus diesem Grund, ausschließlich aus dem Android Market oder von vertrauenswürdigen Seiten installiert werden.


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