Gestern stürzte die Software ALK CoPilot Live sofort nach dem Start mehrmals ab und war nicht zum Laufen zu bringen. Eine Neuinstallation mit Hindernissen schaffte Abhilfe.
Seit fast zwei Jahren nutze ich auf meinem Android Smartphone die Navigationssoftware CoPilot Live. Auch habe ich regelmäßig die Updates herunter geladen und installiert. Bemerkenswert war, dass auch die Straßenkarten recht regelmäßig mit der Anwendung aktualisiert wurden, was bei anderen Herstellern sehr viel Geld kostet. Die Navigation und Warnung vor Unfallschwerpunkten erfolgte zu meiner Zufriedenheit.
Doch gestern hatte ich Pech. Nach dem Starten der Software stürzte sie immer wieder ab. Lediglich der Startbildschirm zeigte sich. Nach mehrmaligen Startversuchen deinstallierte ich die Software und installierte sie neu aus dem Android Market. Ich wurde auch vor dem Herunterladen darauf hingewiesen, dass ich CoPilot Live gekauft hatte. Auch die Neuinstallation half nichts, die Abstürze der Software erfolgten unmittelbar nach dem Start wie vorher beschrieben.
Nun deinstallierte ich die Software wieder und schaute mir mal das Verzeichnis /copilot/ auf der SD-Karte an. Auch dieses löschte ich komplett mit den Inhalten händisch. Warum bei einer Software Deinstallation nicht auch die Verzeichnisse gelöscht werden, bleibt für mich ein Rätsel. Solche nicht vollständigen Deinstallationen von Software und deren Verzeichnissen kenne ich sonst bei Windows und das nervt seit Jahren.
Nun bin ich also wieder in den Android Market und habe meine gekaufte ALK CoPilot Live Version installiert. Beim ersten Starten wurde ich nach der Google Checkout Bestellnummer gefragt, die ich natürlich nach fast zwei Jahren nicht wusste. Den Lizenzierungscode für meine Navisoftware hatte ich mir damals notiert, wurde jedoch bei oder nach der Installation nicht danach gefragt. Während der Installationsphase wurde ich nach einer e-Mail-Adresse und Passwort gefragt, die ich mir damals notiert hatte. Offensichtlich hat man das Lizenzierungsverfahren auch geändert.
Dann wurden die ausgewählten Straßenkarten mit 359 MB herunter geladen. Das misslang zweimal kurz vor Ende des Downloads und alles begann erneut. Nach dem Entpacken der Daten konnte ich endlich wieder einen neuen Versuch starten.
Jetzt funktioniert CoPilot Live 8 wieder, aber bei jedem Start werde ich nach der Google Checkout Bestellnummer gefragt. Drücke ich dann den Button „Später“ kann ich die Navisoftware normal bedienen.
Liebe Programmierer von ALK CoPilot, ich vermute, dass ihr eine veraltete Version aus dem Verkehr zieht, um keine Updates mehr zu liefern. Wenn man eine Version aus dem Verkehr unbrauchbar macht, schickt man den Nutzern in irgend einer Form eine Nachricht. Aber Höflichkeit ist heute leider kein Merkmal von sozialer Kompetenz mehr. Die e-Mail-Adresse der Nutzer zur Unterrichtung sind dem Softwarehersteller bekannt!
Das ganze Procedere weckt bei mir den Verdacht, dass man gerne an den weniger mit IT befassten Kunden eine neue Version von ALK CoPilot Live 8 verkaufen wollte.
Das doch am Ende von Erfolg gekrönte Ausprobieren hat mehrere Stunden gekostet und der Effekt ist, dass ich meine Navisoftware wieder wie vorher nutzen kann.
Sehr wichtig ist bei CoPilot die Warnung vor Unfallschwerpunkten auf der Route und das spart in dem einen oder anderen Fall bares Geld.
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