Unzufriedenheit mit Android Update Politik der Hersteller

Die Update Politik der Hersteller von Android Smartphones ist unerfreulich. Angeblich laufen noch rund 70% aller Androiden mit den Versionen 2.1 und 2.2. Nutzer bestimmter Hersteller müssen monatelang auf eine Update warten oder gehen leer aus.

Aus meiner Sicht ist der Grund einfach, denn die Hersteller HTC, LG, Motorola, Samsung und Sony Ericsson setzten auf das ursprüngliche pure Android von Google eine eigene aufwendige Benutzeroberflächen, die teilweise in das das Betriebssystem integriert ist. Bei einem Updaten müssen diese Oberflächen immer wieder an die von Google gelieferten Versionen angepasst werden. Wegen der Modellvielfalt und recht kurzen Produktionszyklen unterbleibt eine Anpassung an die neue Version, sicherlich auch aus Kostengründen.

HTC war bekannt für eine recht zuverlässige Update Politik. Ähnlichen Ärger hat HTC mit seinem HTC Desire. Das ehemalige Flaggschiff-Modell erhielt erst nach langem Warten nur ein Teil Update auf Version 2.3. Grund war der zu geringe interne Speicher des Modells.

Lediglich die Nutzer eines Nexus mit purem Google Android haben keine Update Sorgen.

In dieser Disziplin haben es Apple Nutzer eindeutig besser, denn auf dem Markt befindet sich wenig unterschiedliche Hardware und die Updates werden zentral von Apple gesteuert.


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