Mobile Kommunikation kann gefährlich sein

Die mobile Kommunikation mittels Smartphone gewinnt immer mehr Einfluss in unserem Leben. Wie bei aller Technik gibt es Gefahren und Risiken, die jeder individuell bewerten muss.

Apple und Google haben auf unsere Smartphones Zugriff und können Anwendungen (Apps) Remote löschen. Auch werden diverse Daten gespeichert, zu persönlichen Profilen zusammengestellt, um Nutzer spezifische Werbung auf dem Display anzeigen zu können.

Momentan kommen die Mobilfunkanbieter wie Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus wieder in die Schlagzeilen, da Sie neben notwendigen Angaben zur Rechnungserstellung auch die Funkzelle speichern von der aus das einzelne Gespräch geführt wurde. Nicht nur private Unternehmen, auch staatliche Einrichtungen sammeln Daten.

Bisher war es teuer Funkwellen abzuhören, die Geräte dazu sind preiswerter geworden. Dieses ermöglicht es Kriminellen, nicht nur Informationen abzuhören, sondern auch zu verfälschen. Was das beim Onlinebanking und anderen Transaktionen für negative Auswirkungen haben kann, weiß jeder Nutzer selbst.

Durch die Möglichkeiten der Technik besteht das Risiko der totalen Überwachung, denn über die Verweildauer und Bewegung in den Funkzellen können exakte Bewegungsprofile erstellt werden. Noch genauere persönliche Profile ergeben sich bei eingeschaltetem GPS bei der Standortermittlung.

Bald wird das Mobiltelefon Ersatz für die Kreditkarte und mittels NFC an der Kasse kontaktlos bezahlt werden. Der Schlüsselersatz zum Auto oder Wohnung wird sicherlich bald folgen. Durch die Möglichkeiten der mobilen Technik drängen sich neue Abrechnungsmechanismen auf, zum Beispiel die Berechnung von Straßenbenutzungsgebühren.

Mit den Möglichkeiten der Technik steigen zwangsläufig auch die Gefahren des Missbrauchs durch Manipulationen. Ob wir noch über unsere Daten selbst bestimmen können, ist für mich fraglich. Da nutzen auch alle gut gemeinten Datenschutzgesetze in einer globalisierten Welt nichts.


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