Trend: Notebooks sind in Zukunft dünn und leicht

Die Miniaturisierung der Bauteile durch den technischen Fortschritt ist weiterhin nicht beendet. Das sehen wir beim Vergleich Abmessungen und Leistung eines Smartphones bzw. Tablet-PCs. Diese Entwicklung macht nicht halt vor aktuellen Notebooks. Die Notebook-Komponenten sind in den vergangenen Jahren kleiner, leichter und sparsamer im Stromverbrauch geworden.

Bisherige Notebooks wurden meist mit Bildschirmen in der Größe 15- oder 17-Zöller hergestellt, die meist als Desktop Ersatz beim Käufer dienen. Es tauchen auch wieder mehr Notebooks mit kleineren Bildschirmen auf, die dadurch natürlich in den Gehäuseabmessungen kleiner und leichter sind.

Angeboten werden inzwischen mobile Computer mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm und 15 Millimeter Höhe mit SSD-Festspeicher. Bei extrem leichten Geräten entfällt das Video- bzw. CD-Laufwerk und möglicherweise einige externe Schnittstellen. Das ist ein Kompromiss den ein Käufer eingehen muss.

Die neuen Core- und Fusion-Prozessoren von Intel und AMD integrieren den Grafikchip und WLAN-Adapter auf einer Platine. Diese weiter fortschreitende Integration spart eine Menge Platz. ARM-basierte Notebooks werden vermutlich erst mit Windows 8 erscheinen.

Endlich scheint auch die Mode der hochglänzenden Bildschirme langsam wieder zu Ende zu gehen. Die matte Oberfläche, die auch bei direktem Licht annehmbare Sicht auf die Darbietung ermöglicht, kommen wieder. Touchscreen Bildschirme werden immer beliebter. Bereits das nächste Windows 8 wird eine Oberfläche für die Finger-Bedienung haben und alternativ für die traditionelle Mouse-Bedienung konfigurierbar sein.

Bei manchen Geräten ist die Tastatur beleuchtbar, was von Nutzern, die unter schlechte Beleuchtung arbeiten, gewünscht wird. Das kostet Strom aus der immer knappen Akkuladung und verkürzt die Nutzungsdauer.

Eine weitere Strom- und Platz sparende Endwicklung sind SSD-Festplatten. Sie ersetzen HDD-Festplatten mit beweglichen Scheiben und Motor. Die SSD-Festplatten sind momentan aktuell recht teuer im Vergleich zur herkömmlichen Technologie. Anderseits werden inzwischen sogenannte SATA-Festplatten mit einer Kapazität von 750 Gigabyte hergestellt. Im letzten Jahr waren 640 Gigabyte Standard.

Neu ist auch die unvermeidliche Wärmeableitung der elektronischen Komponenten. Bisher wurde die Wärme seitlich mit einem Lüfter abgeleitet. Neu ist, dass die Kühlluft bei einigen Geräten durch die Tastatur angesaugt wird.


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