Das Sony Ericsson Xperia Arc S ist eine Neuauflage des Sony Ericsson Xperia Arc und hat das wundervolle Design des Vorgängers beibehalten. Das Gehäuse ist sehr schlank und hat an seiner dünnsten Stelle lediglich einen Durchmesser von 9 Millimeter. An den Enden des Gehäuses sind es auch nur 11 Millimeter.
Die Außenmaße mit 125 x 63 Millimeter sind für Hosen-, Hemd- und Jackentaschen geeignet. Das mobile Gerät wiegt lediglich 117 Gramm.
Alles in Allem bietet das Gehäuse optisch und in der Hand ein gutes Gefühl und macht einen hochwertigen Eindruck trotz Kunststoffteilen. Der Vorteil ist das geringe Gewicht.
Unterhalb des Bildschirms ist die bekannte Android Bedienung mit den “Zurück”, “Home” und “Menü” Tasten platziert. Diese Tasten sind noch als richtige Tasten ausgeführt und sind damit griffsicher und auch bei schlechtem Licht fühlbar. Von den heute üblichen Sensortasten bin ich wegen der Verwechslungsgefahr nicht so begeistert.
Doch kommen wir zur Technik. Eingebaut ist ein 1,4-Gigahertz-Snapdragon-Prozessor und damit absolut zeitgemäß. Gegenüber dem Vorgänger soll die Rechenzeit nach den Angaben des Herstellers um 25% höher sein. Als Betriebssytem wurde Google Android 2.3 alias Gingerbread gewählt.
Auch das Sony Ericsson Xperia Arc S besitzt die Bedieneroberfläche Timescape-UI des Herstellers und verändert das pure Android für den Bediener stark. Timescape soll für einen schnellen Überblick über Neuigkeiten aus E-Mail, Facebook, SMS und Twitter nützlich sein.
Der Bildschirm misst 4,2 Zoll und damit ist ein angenehmes Lesen von Webseiten möglich. Die Bildschirmauflösung beträgt 854 x 480 Pixeln und liegt höher als die üblichen 800 x 480 Pixel anderer Modelle.
Erstaunlich ist, dass nur 314 Megabyte freier interner Speicher zur Verfügung stehen. Aus meiner Sicht viel zu wenig. Die mitgelieferte und austauschbare MicroSD-Karte hat eine Kapazität von 8 Gigabyte.
Die auf der Rückseite eingebaute 3D-Schwenkpanorama mit 8,1 Megapixel halte ich für wenig attraktiv. Wenn die 3D-Schwenkpanorama-Funktion vom Benutzer aktiviert wurde, zeigt der Hilfeassistent an, wie man das Smartphone schwenken muss, um eine 3D-Aufnahme zu erzeugen. Braucht man wirklich eine 3D-Kamera?
Die aufgenommenen 3D-Bilder können nur über einen 3D-Fernseher angesehen werden. Zur Verbindung gibt es eine HDMI-Schnittstelle im Gehäuse. Das passende Kabel muss jeder Kunde extra erwerben.
Die sonstige Ausstattung entspricht dem Stand der Android Smartphones um die 450 Euro.
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