Das Betriebssystem auf einem USB-Stick scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Erinnern wir uns an den DVB-T Stick, der den Fernsehempfang von terristischem Fernsehen in gutem Empfangslagen zusammen mit passender Software ermöglicht.
Doch kommen wir zurück zum „Android Stick“, mit dem Arbeitsnamen Cotton Candy (Zuckerwatte). Beim Einstecken des Sticks kann quasi der Bildschirm des Computers als Display für das mobile Betriebssystem genutzt werden.
Die Neuheit von FXI besitzt auf einer Fläche von 8 x 2,5 cm einen Rechner mit ARM-Prozessor, Grafiklösung und 1 GByte RAM. Die Größe ist vergleichbar mit einem handelsüblichen USB-Stick älteren Produktionsdatums. Zusätzlich ist noch eine MicroSD-Karte mit maximal 32 GByte in dem Stick integriert. Der Anschluss an den Rechner erfolgt über USB 2.0. An einen LED-Monitor oder Fernseher mit digitalem Eingang kann der Cotton-Candy-Stick direkt über den HDMI-Stecker an der anderen Seite des Sticks mit Kabel angeschlossen werden.
Der Miniaturrechner ist mit einem WLAN- und einem Bluetoothmodul (802.11 b/g/n und 2.1 +EDR) zur Funkanbindung ausgestattet. Der Dual-Core-Prozessor ARM Cortex-A9, Taktfrequenz 1,2 GHz benötigt keine aktive Kühlung. Für die Aufbereitung der Grafik ist ein ARM Mali-400MP verantwortlich.
Angedockt an einen Computer mit Windows oder Mac-Computer kann der Cotton Candy nach Herstellerangaben deren Bildschirme, die Tastatur und das Touchpad zur Steuerung einsetzen und Android in einem Programmfenster zeigen.
Der Stick kann auch am Fernseher als Set-Top-Box genutzt werden, so dass mittels eines Smartphones über Bluetooth die Steuerung des Minirechners ermöglicht wird. Auch soll die Wiedergabe von Videos im Format MPEG4/h.264 mit voller HD-Auflösung möglich sein.
Eine Auslieferung des innovativen Gerätes ist für die zweite Jahreshälfte 2012 geplant.
Bild: © FXI
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