Adobe verkündete das Ende der Entwicklung des Flash Players für verschiedene Plattformen.
Der verstorbene Steve Jobs hatte bereits im Jahr 2010 gegen die Software Flash gewettert und sich den Zorn der Führung von Adobe eingehandelt. Als Ersatz schlug er eine Lösung mittels HTML 5 vor.
Nicht nur auf dem Apple Mac machte der Flash Player Ärger, sondern auch täglich in meinem Google Chrome Browser. Er stürzte täglich mehrmals ab und erforderte immer wieder Updates wegen Sicherheitsmängeln. Bei der Öffnung mehrer Tabs mit Flash-Inhalten war er einfach überfordert.
Doch man muss zwischen Flash Player, Flash Player für mobile Geräte, Autorenwerkzeug und mobilen Apps, die mittels der Adobe AIR-Technik aus Flash heraus erstellt werden, unterscheiden.
Die Entwicklung von Spielen, Sound, Animation und Video werden aktuell auf Mobilgeräten meistens in Apps gepackt und laufen nicht im mobilen Webbrowser. Zum Glück wurden die meisten Webseiten für mobile Geräte nie mit Flash realisiert.
Zukünftig will Adobe Flash-Inhalte mit der AIR-Technologie von den Entwicklern verpacken lassen. In den App Stores iTunes und Android-Market werden diese bereits angeboten.
Google, Blackberry und Andere konzentrieren sich auf die HTML 5 Entwicklung, so dass die Entwicklung für das Web und die mobilen Browser zunächst eine Richtung hat. Der Hype von Flash verliert immer mehr an Bedeutung. Der Trend geht wieder mehr in Richtung Klarheit und weniger verspielte Auftritte auf Webseiten.
Flash wird häufig durch Javascript und CSS ersetzt. Das zeigen auch deutlich die Trends Richtung responsive Webseiten-Layouts.
Bild: © Adobe
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