Eine Problematik beim aktuellen Webdesign ist die Darstellung der Inhalte für unterschiedliche Bildschirmformate. Aktueller Content muss vollständig auf den Smartphone Bildschirmen mit unterschiedlicher Auflösung, ebenso den diversen angebotenen Tablet Computern unterschiedlicher darstellbarer Pixelanzahl lesbar sein. Natürlich dürfen Netbook, Subnotebook, Notebook und Ultrabook Displays für eine einwandfreie Darstellung nicht vergessen werden.
Hier setzen sich ganz langsam das responsive Webdesign mittels HTML5 und CSS3 Techniken durch.
Doch vergessen wir nicht das Thema Bildschirmzeitungen. Traditionell werden diese im pdf-Format erstellt. Jeder hat auf seinem mobilen oder stationären elektronischen Gerät den Adobe Reader installiert. PDF-Dateien sind auch bestens ausdruckbar, unabhängig von Betriebssystem und Druckertreibern.
Neu sind Bildschirmzeitungen erstellt mit HTML5 und CSS3 Techniken. Diese sehen durch die technischen Möglichkeiten aus wie das gedruckte Gegenstück.
Ein sehr gutes Beispiel ist die HTML5 und CSS3 Version des Wochenmagazin DER SPIEGEL. Zur Darstellung wird keine App mehr benötigt. Vielmehr läuft das Online Magazin im Webbrowser. Die Zeitschrift erscheint nach dem Login. Natürlich muss für jede Ausgabe bezahlt werden.
Das Erscheinungsbild gleicht der Druckausgabe. Man kann ein Inhaltsverzeichnis einblenden, Artikel speichern oder ausdrucken und blättern (links, rechts). Auch können mittels Mausklick die Bilder vergrößert oder Foto-Galerien aufgerufen werden.
Die HTML5-Version erfordert eine permanente Online-Verbindung ins Internet zum Server. Das ist aus meiner Sicht ein gravierender Nachteil, denn wenn ich mobil bin, habe ich nicht immer eine gute Netzabdeckung oder Verbindung ins Internet.
Optisch ist sicherlich die HTML5 Version einer pdf-Ausgabe überlegen. Eine pdf-Datei kann ich leicht archivieren und offline lesen.
Eine Demoversion des Spiegel in HTML5 kann man mit diesem Link kostenlos lesen.
Ein weiterer Nachteil sollte nicht verschwiegen werden. Hat der Leser eine schlechte GSM-/ UMTS-/ DSL-Verbindung muss er beim Blättern auf eine weiter Seite warten bis nachgeladen wurde. Das erfinde ich als störend.
Bild: © DER SPIEGEL
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