Es gibt Prognosen, die vorhersagen, dass elektronische Schiefertafeln (Tablet Computer) Notebooks im Laufe der Zeit verdrängen werden.
Grundsätzlich ist ein Tablet Computer ein Notebook ohne physische Tastatur. Solch ein Flachbrett-Rechner ist damit leichter als ein herkömmliches Notebook. Wenn es die notwendige Schnittstellen besitzt wie USB-Port, HDMI zum Anschluss eines stationären Monitors ist es auch als Notebook zu gebrauchen. Der USB-Port in Verbindung mit einem USB-Hub lässt den Anschluss einer Tastatur und externen Festplatte zu. Die Bedienung mit der Maus entfällt durch die Touch-Bedienung. Ein Flachbettrechner ist durch sein geringes Gewicht so wunderbar mobil. Die Ausstattung mit einem zeitgemäßen Dual-Core-Prozessor ist natürlich notwendig, um einen universellen Einsatz zu gewährleisten.
Diese Eigenschaften sind gute Voraussetzungen zum Einsatz in Schulen. An dieser Stelle möchte ich erinnern, dass es vor mehr als 30 Jahren in den Schulen ein Aufschrei gab, als Taschenrechner für die Schüler eingeführt wurden.
Für den großflächigen Einsatz sprechen jedoch die Finanzen dagegen. Wenige Eltern können sich, bei seit Jahren bei der breiten Masse sinkenden Einkommen, solch einen Flachrechner für Ihre Kinder leisten.
Im Sinne der Gleichberechtigung müssen auch alle Kinder in einer Klasse mit einem Tablet Computer ausgestattet sein, um Chancengleichheit zu wahren.
Ausnahmen bei der Ausstattung sind sicherlich Elite Gymnasien, die mit Computern im Unterricht gut ausgestattet sind. Leider gibt es noch viele Schulen und Unterricht, wo es keinerlei Schulung an Computern gibt. Aus meiner Sicht eine Katastrophe, denn jeder kommt heute und in Zukunft im Berufsleben und privat immer mit einem Computer in Berührung.
Nach einer Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom ist Deutschland im internationalen Vergleich bei der Ausstattung mit Computern in Schulen unteres Mittelmaß. Lediglich 15 Prozent der Schüler in Deutschland stehen im Unterricht Computer täglich zur Verfügung. 41 Prozent der Schüler benutzen den Computer ein oder mehrmals in der Woche. 43 Prozent der Schüler haben selten Zugang im Unterricht oder gar nicht. Mehr als 40 Prozent der Schüler gaben an, dass der Zustand der Technik an der eigenen Schule mittelmäßig oder schlecht ist.
Quelle: Bitkom
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