Die herausragenden und sichtbaren Trends in diesem Jahr sind die Steuerung von Geräten durch Sprache oder Gesten. Weiterhin zu beobachten war, dass praktisch kein Gerät einschließlich Fernseher ohne Verbindung zum Internet auskommt.
Nun halten auch in Tablet Computern Vierkernprozessor Einzug, zum Beispiel bei Acer. Einem Quadcore-Prozessor ist es möglich, den Programmcode in vier eigenständigen Prozessorkernen parallel zu verarbeiten. Für die Nutzung dieser Funktionen muss die Software entsprechend abgestimmt sein.
Der von Apple vor einigen Jahren eingeführte Tablet Computer iPad setzte einen Trend in Gang. Nun versuchen sich einige Hersteller an der Erweiterung und Variation dieser elektronischen Schiefertafeln. Lenovo stellte den Tablet-Computer Idea Tab S2 vor. Dieser lässt sich an eine Tastatur andocken und wird so zu einem kleinem Notebook.
Asus hat ein PadFone, schon wieder eine neue Bezeichnung, präsentiert. Alle Technik ist in ein Smartphone integriert und dieses kann bei Bedarf an die Rückseite eines Tablet Computers angedockt werden. Vorteil ist, dass die Inhalte jetzt auf einem 10 Zoll Display angezeigt werden. Zusätzlich stehen damit auch weitere Schnittstellen zur Verfügung.
Acer stellte das Modell Aspire S5 vor, dass an seiner dünnsten Stelle nur 15 Millimeter misst. Als Bildschirm wurde 13 Zoll gewählt und das Leichtgewicht bringt nur 1,35 Kilogramm auf die Waage.
Offensichtlich scheint ein Bildschirmformat von 13 Zoll wieder groß im Kommen zu sein, denn auch Samsung zeigte die Serie 5 Ultra. Hier werden herkömmliche Festplatten (HDD) eingebaut. SSD Festplatten sind im Vergleich noch relativ teurer, aber sie sind als Massenspeicher die Zukunft in mobilen Geräten.
Wie sich bereits im letzten Jahr ankündigte, scheinen sehr flache Notebooks, genannt Ultrabooks, diese langsam zu verdrängen. Intel stellte mehrere Studien vor. Dieses Ultrabook war mit Touchscreeen Bildschirm ausgestattet und mit einem zweiten transparenten TouchPad. Das TouchPad war gleichzeitig auch ein zweiter Bildschirm. Durch die Bedienung mit den Fingern, Gesten aufgenommen mit der Kamera und Einsatz der Sprache wird sich die Computerbedienung in den nächsten Jahren grundlegend ändern.
Fernsehgeräte wandeln sich langsam in Computer mit Internetanbindung. Alle Funktionen eines modernen Computers sind integriert. Die Steuerung erfolgt auch hier durch Sprache und Gesten. Die klassische Fernbedienung könnte damit überflüssig werden. Das Prinzip folgt dem System von Microsofts Kinect für die Xbox 360. Das könnte zum langfristigen Ende der Computermaus führen. Windows 8 wird wohl auch über die Kinect-Steuerung verfügen. Kinect ist ein etabliertes und ausgereiftes System zur Sprach- und Bewegungssteuerung. Nach Angaben von Microsoft sollen bereits mehr als 18 Millionen der Kamera- und Mikrofon-Aufsätze verkauft worden sein.
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